Viele Besucher aus der ganzen Region

Open-Air-Gottesdienst an der Friedrichshütte in Bebra lenkte den Blick in den Himmel

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Ökumenischer Himmelfahrtsgottesdienst in Bebra: Vorne, in der ersten Reihe, sind (von links) die drei Pfarrer Andreas Schweimer, Martin Schacht und Thomas Nickel zu sehen.  

Bebra. Aus der gesamten Region waren sie gekommen: Besucher des Himmelfahrtsgottesdienstes, der unter freiem Himmel an der Friedrichshütte in Bebra abgehalten wurde, trafen beim Beten auf alte Bekannte und lernten neue Freunde kennen.

Sie kamen mit dem Fahrrad, dem Auto, zu Fuß, mit Kind und Kegel, Freunden oder auch dem Vierbeiner an der Leine. Bei angenehmen Frühsommer-Temperaturen war der ökumenische Himmelfahrtsgottesdienst an der Friedrichshütte am Donnerstag wieder beliebtes Ziel zahlreicher Menschen unterschiedlicher Konfessionen und Altersgruppen.

Mit Blick auf die Blumenwiesen und die Baumwipfel im satten Grün ermutigte Pfarrer Thomas Nickel (Ronshausen) die Gemeinde, „ein Stück Himmel hineinzunehmen in unser Leben“. Gemeindeglieder lasen das Gleichnis vom jüdischen Gelehrten, der sich um Menschen in Not kümmert, und ihnen damit „den Himmel auf Erden bereitet“. Und Pfarrer Martin Schacht (ev. Kirchengemeinde Bebra) forderte die Gemeinde auf, mit beiden Beinen auf der Erde stehend den Blick in den Himmel zu wagen. Christen seien sowohl mit der vertikalen Achse mit Gott, als auch mit der horizontalen Ebene mit den Menschen verbunden.

Die Gemeinde gedachte auch den Opfern des Attentats von Manchester. Pfarrer Martin Schacht nannte diesen durch religiösen Wahn ausgelösten Anschlag „verabscheuungswürdig“.

Schwungvollen Gesang präsentierten die vereinigten Kirchenchöre unter der Leitung von Mariele Geigenmüller. Ausgewogen leicht spielten auch die vereinigten Posaunenchöre unter der Leitung von Igor Karrasik. Pfarrer Andreas Schweimer von der katholischen Pfarrgemeinde dankte allen Helfern sowie den Eigentümern der Friedrichshütte für die Bereitstellung des Geländes.

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es von Bornkessel aus Nentershausen Grillspezialitäten, Eintopf und eine vegetarische Speise. Es bildete sich eine lange Schlange – Gelegenheit für ein Gespräch.

„Ich war schon hier, als ich noch ein Baby war“, lacht die 20-jährige Friederike Rehm aus Bebra. „Es ist aber nur schön, wenn die Mama dabei ist“, ergänzte die junge Frau. Das freute Mutter Stefanie natürlich besonders.

Von Susanne Kanngieser

Was die Besucher über den Open-Air-Gottesdienst sagten, lesen Sie in der gedruckten Samstagausgabe und im E-Paper unserer Zeitung.

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