Pendler mussten umsteigen

Oberleitung beschädigt: Bahnverkehr war bis Montagmorgen gestört

Hersfeld-Rotenburg. Ein Schaden in der Oberleitung sorgte bis Montagmorgen für Behinderungen im Bahnverkehr zwischen Eschwege und Sontra. Ein Güterzug war der Auslöser. 

Entgegen der Ankündigung des Nordhessischen Verkehrsverbunds (NVV) und der Deutschen Bahn (DB) gab es am Wochenende und auch noch gestern Morgen weiter Behinderungen wegen eines Oberleitungsschadens auf der Bahnstrecke zwischen Eschwege und Sontra (wir berichteten). 

Ursprünglich sollte der Schaden bis Samstagmittag repariert sein, teilte der NVV am Freitag noch mit. Wie jetzt bekannt wurde, hatte ein Güterzug , der auf dem Weg von Würzburg nach Maschen war, am Donnerstagabend gegen 22 Uhr die Oberleitung auf der Strecke Eschwege Bebra bei Hoheneiche auf einem Kilometer in Richtung Reichensachsen beschädigt. Deswegen war es zwischen Sontra und Eschwege in beiden Richtungen zu Behinderungen gekommen. Der Güterverkehr wurde weiträumig umgeleitet, die Regionalzüge konnten keine Personen auf diesem Abschnitt befördern. Ein Schienenersatzverkehr zwischen Eschwege und Sontra wurde eingerichtet. Reisende in Richtung Göttingen oder Bebra mussten in Busse umsteigen. 

Noch am Montagmorgen kam es zu Behinderungen. Die Verbindung um 6.44 Uhr in Richtung Bad Hersfeld war als letzte von den Behinderungen betroffen. Zur Schadensursache können derzeit noch keine Angaben gemacht werden, sagt ein Bahnsprecher. Die Ermittlungen dauern noch an.(ts)

Rubriklistenbild: © Cantus

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