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Pläne für Dorffest und Kirmes stehen: Weiteröder hoffen auf sicheres Feiern

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Von: Clemens Herwig

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Mit Kreativität haben die Weiteröder zweimal eine Kirmes in Corona-Zeiten bewältigt. Für 2022 hofft die Vereinsgemeinschaft auf ein „sicheres Feiern ohne Maske“. Unser Foto zeigt die Vorfreude bei Lilli Heckroth, Tim Käsemann und Jana Käsemann auf die Windlicht-Aktion an der Linde im vergangenen Herbst.
Mit Kreativität haben die Weiteröder zweimal eine Kirmes in Corona-Zeiten bewältigt. Für 2022 hofft die Vereinsgemeinschaft auf ein „sicheres Feiern ohne Maske“. Unser Foto zeigt die Vorfreude bei Lilli Heckroth, Tim Käsemann und Jana Käsemann auf die Windlicht-Aktion an der Linde im vergangenen Herbst. © Clemens Herwig

Aufgegeben hat die Vereinsgemeinschaft von Bebras größtem Stadtteil in Corona-Zeiten nie – nur eben gezwungenermaßen einiges etwas anders gemacht.

Weiterode – Jetzt hoffen die Weiteröder auf ein Ende der Pandemie und ein „sicheres Feiern ohne Maske“. Die Pläne für das Dorffest (6. und 7. August) liegen zumindest bereit, auch die Bands und der Festwirt für die über die Ortsgrenzen hinaus beliebte Kirmes (13. bis 18. Oktober) sind gebucht.

Es gab viel aufzuholen für die 27 Vereinsvertreter und Vertreterinnen, zumindest, was die offiziellen Zusammenkünfte betrifft. Coronabedingt mussten bei der jüngsten Jahreshauptversammlung in Ellis Saal gleich zwei Geschäftsjahre aufgearbeitet werden. Vorsitzender Johannes Koch sprach von „Zeiten der Entbehrung und der Angst“. Besonderer Dank ging daher auch an die Ausrichter der beiden Corona-Kirmesveranstaltungen, die mit umfangreichen Festzeitschriften und einem digitalen Heimatabend per USB-Stick für etwas Ausnahmezustand-Alltag gesorgt hatten. Für die Zukunft plädiert der Erste Vorsitzende für den Leitspruch: „Weniger ist mehr“.

Wenn das Infektionsgeschehen es zulässt, soll das im Sommer anstehende Dorffest mit traditionellem Programm stattfinden: Zum Auftakt am Samstag, 6. August, soll es einen Fassanstich und Musik von DJ Noah geben. Für Sonntag, 7. August, sind ein Gottesdienst sowie ein gemeinsames Mittagessen, eine Spaßolympiade und viel Blasmusik geplant. Zudem gibt es den Programmpunkt „Kulinarisches aus dem Ort“ – weitere Details sollen allerdings noch nicht verraten werden.

Die Jury für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ wird voraussichtlich am 19. Mai zu Gast in Weiterode sein. Bei einem eineinhalbstündigen Rundgang will sich die fünfköpfige Bewertungskommission des Förderwettbewerbs einen Eindruck vor Ort verschaffen, es geht um 5000 Euro und den Status als „Golddorf“ – wir berichteten. Insgesamt zwölf Orte aus den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner sind mittlerweile im Rennen um das Fördergeld und einen Platz beim anschließenden Landeswettbewerb. „Kurzfristiger Aktionismus ist nicht Ziel der Teilnahme“, so Vereinsgemeinschaft-Schriftführerin Janette Rehs. Weiterode wolle mit dem „Wir-Gefühl“ punkten, das auch beim Besuch der Jury vermittelt werden soll. Die Vereine fordern die Weiteroder daher auch auf, sich mit Ideen zur Verbesserung der Lebensqualität zu melden.

Bei der Jahreshauptversammlung wurde der gesamte Vorstand im Amt bestätigt. Vertreten wird die Vereinsgemeinschaft weiterhin vom Ersten Vorsitzende Johannes Koch, Zweiter Vorsitzender ist Volker Schulz. Kassierer bleiben Christine August und Thomas Hauff, Schriftführerinnen Janette Rehs und Sabrina Schäfer. Beisitzer sind Martin Schade, Sophia Beyer, Sven Stutzmann und Patrick Schlegel. (Clemens Herwig)

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