Wahl im Politikunterricht

Projekt Juniorwahl: In Bebra durften auch die Schüler wählen

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Im nachgestellten Wahllokal: Lehrerin Katrin Knierim von den Beruflichen Schulen Bebra mit ihren Schülerinnen und Schülern bei der Juniorwahl.

Bebra. Mit neun Klassen nahmen die Beruflichen Schulen am Projekt Juniorwahl teil. Dabei geht es um das Üben und Erleben von Demokratie, ein Ergebnis wurde hessenweit ebenfalls veröffentlicht.

Die Mehrheit der Schüler der Beruflichen Schulen Bebra ist wahlberechtigt, viele wissen das Recht, frei und geheim wählen zu dürfen, zu schätzen. Beim Projekt Juniorwahl haben sie sich mit vielen Fragen befasst und letztendlich abgestimmt.

Die Politiklehrer der Beruflichen Schulen Bebra hatten sich entschlossen, mit neun Klassen an der Juniorwahl teilzunehmen. Die Schüler erhielten Wahlbenachrichtigungen und konnten mit diesen am Tag der Juniorwahl in einem nachgestellten Wahllokal ihre Stimmzettel abgeben. Die Wahlstimmen wurden von den Lehrern ausgezählt und zur Veröffentlichung weitergeleitet.

Bei der Juniorwahl geht es um das Üben und Erleben von Demokratie. 

Das Projekt soll früh an das Thema Wahlen heranführen

Das Projekt soll Schülerinnen und Schüler frühzeitig an das Thema Wahlen und Politik heranführen und sie auf die künftige Teilhabe im politischen System vorbereiten. Neben der Motivation, zur Wahl zu gehen, soll Begeisterung und Interesse an Politik geweckt und somit die Grundlage für späteres gesellschaftliches Engagement geschaffen werden. 

Das Projekt zur politischen Bildung basiert auf zwei Hauptsäulen: die unterrichtliche Einbindung und eine originalgetreue Wahlsimulation.

„Die Schüler zeigten großes Interesse an der Juniorwahl. Viele gaben an, dass es wichtig und hilfreich war, eine Wahl im Unterricht zu simulieren, so tauchten plötzlich Fragen auf, die direkt beantwortet werden konnten“, erklärte Politiklehrerin Martina Teeken. „Mir ist es besonders wichtig, dass die Schüler die Bedeutung einer Wahl erkennen und von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen.“

Die Schüler wollen verantwortungsvoll sein

Viele der teilnehmenden Schüler sagten, dass sie in Zukunft verantwortungsvoll mit ihrem Recht zu Wählen umgehen werden. Denn nach dem Projekt sollte klar sein: Eine nicht abgebende Stimme ist eine verlorene Stimme.

Martina Teeken hat das Projekt, wie bereits zur Bundestageswahl 2017, an die Beruflichen Schulen Bebra geholt und wurde dabei von ihren Kollegen Sandy Hergenhan, Katrin Knierim und Johannes Linke unterstützt.

Ergebnisse zur Juniorwahl insgesamt in Hessen: Grüne 29,6 %, CDU 18,1 %, SPD 15,1 %, FDP 8,9%, AfD 7,4 %, Die Linke 5,9%. Von 58 182 wahlberechtigten Teilnehmern hatten 50 053 ihre Stimme abgegeben. www.juniorwahl.de

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