Schon 80 Ideen

Halbzeit beim Projekt "Soziale Stadt" in Bebra: Weitere Ideen willkommen

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So könnte es werden: Eine der Ideen zum Stadtumbau sieht für das Gelände zwischen Auferstehungskirche und Hessischem Hof (linker Bildrand) neue Wohnhäuser vor. Außerdem könnte in dem braunen Haus ein Café entstehen. Die Bebra würde nach diesem Vorschlag wieder oberirdisch verlaufen. Der Projektleiter betont: Die Skizze ist lediglich ein Entwurf, der sich vermutlich noch einmal ändern wird.

Bis zum 27. August haben die Bürger Bebras noch Zeit, ihre Ideen und Verbesserungsvorschläge für das Quartier „Göttinger Bogen und nordwestliche Kernstadt“ einzubringen.

Ein breiterer Bürgersteig für die Fröbelstraße, Erneuerung der Geräte auf dem Spielplatz in der Grimmelsbergstraße und die Eröffnung eines Familienzentrums zwischen den Förderstätten und der Förderschule – diese und viele weitere Ideen zur Stadterneuerung in Bebra sind bisher im Internet-Beteiligungsportal eingegangen.

So sieht es derzeit aus zwischen Auferstehungskirche und Hessischem Hof. 

Patrick Schuster vom Bauamt zieht eine positive Zwischenbilanz. Insgesamt seien bisher 80 Ideen eingegangen, die knapp 30 Mal kommentiert wurden. Auch die Vorschläge, die im Rahmen der beiden Stadtteilrundgänge am 18. und 25. Juni gemacht wurden, sind auf der Plattform zu finden. Die meisten der Vorschläge beziehen sich auf das Thema „Straßen und Wege, Mobilität“ gefolgt von „Soziales, Kultur und Freizeit“.

„Wir sind froh, dass auf der Internetseite und bei den Stadtteilrundgängen so viele gute Vorschläge und Ideen eingebracht wurden – dafür möchte ich mich gerne bei den Bürgerinnen und Bürgern bedanken“, sagt Bürgermeister Uwe Hassl. Das Konzept sei eine Weichenstellung für die Zukunft. Jeder gute Vorschlag und jede Kritik sei wichtig, um die Weiche auch richtig stellen zu können. Die im Internet gesammelten Anregungen finden bei den Planungen Berücksichtigung.

Das Quartier „Göttinger Bogen und nordwestliche Kernstadt“ ist seit 2018 Teil des Förderprogramms „Soziale Stadt – Investitionen im Quartier“. Damit werden Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf unterstützt. Um die Besonderheiten im Göttinger Bogen und der nordwestlichen Kernstadt herauszuarbeiten und um festzustellen, wo ein besonderer Handlungsbedarf besteht, muss zunächst ein so genanntes Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) erarbeitet werden. Es ist die Fördervoraussetzung für die Beantragung von Fördergeld. Mit der Erarbeitung des Konzeptes wurde das Büro Projektstadt aus Kassel beauftragt. 

Hier erreichen Sie das Beteiligungsportal zu Bebra baut Zukunft

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