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Bebraer Schüler machten mit beim Awo-Projekt „Er-Fahre Barrieren“

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Von: Kerim Eskalen

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Kinder spielen in Rollstühlen Basketball auf dem Schulgelände
Viel Freude und Einsatz beim Basketballspiel: Die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse der Brüder-Grimm-Gesamtschule in Bebra (BGGS) beim Awo-Projekt „Er-Fahre Barrieren“. © Kerim Eskalen

Im Zuge des Projektes besuchen die Akteure die Schülerinnen und Schüler der Brüder-Grimm-Gesamtschule und möchten über die alltäglichen Probleme von Menschen mit Behinderung aufklären

Bebra – Das mehrtägige Projekt „Er-Fahre Barrieren“ stand ganz im Zeichen der Awo-Aktionswoche zum europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung.

Begleitet wurde die Aktion von der Schulsozialpädagogin Christina Kindler, dem Awo-Quartiermanager Kolja Wilke sowie den Behindertenbeauftragten der Städte Bebra und Heringen, Werner Könnecke und Michèl Patryas. Im Zentrum des Projektes stand eine größere Sensibilisierung von Menschen mit Behinderung für mehr Gleichberechtigung und Inklusion in der Gesellschaft.

Dabei wurde das Angebot an der Mitmachaktion, zu dessen Besuchern auch der Bebraer Bürgermeister Stefan Knoche zählte, mit regem Interesse wahrgenommen.

Besonders jüngere Zielgruppen interessierten sich am ersten Tag für das Projekt und ließen sich am Infostand in Bebra über die Schwierigkeiten im Alltag von Menschen mit Behinderung aufklären.

Am zweiten Tag besuchten Kolja Wilke und Werner Könnecke den Sportunterricht der Brüder-Grimm-Gesamtschule in Bebra (BGGS) und gaben den Schülerinnen und Schülern der 7. Klasse Einweisungen in den Umgang mit dem Rollstuhl und berichteten über Erfahrungen im Umgang von Menschen mit Behinderung.

V.L. Michel Patryos (Kreisverband), Christina Kindler(Schulsozialarbeiterin AWO), Werner Könnecke, Ann-Christin Allendorf, Jan-Kolja Wilke
Die Kooperationspartner: V.L. Michel Patryos (Kreisverband), Christina Kindler (Schulsozialarbeiterin AWO), Werner Könnecke, Ann-Christin Allendorf, Jan-Kolja Wilke betreuten das Projekt „Er-Fahre Barrieren“ © Kerim Eskalen

Das Highlight fand am letzten Aktionstag statt. Mithilfe von bereitgestellten Rollstühlen der orthopädischen Klinik Hessisch Lichtenau für dieselben 27 Schüler, konnten diese sich beim Parcours und Rollstuhlbasketball sportlich betätigen. Nach kurzen Einweisungen und anfänglicher Anlaufprobleme, hatten die Schüler Freude und zeigten besonders beim Basketballspiel viel Einsatz. Dabei waren ihnen die Anstrengungen anzumerken.

Das Sport- und Rollstuhltraining hat eine besonders hohe Relevanz, um mit dem Rollstuhl und auch mit der Behinderung selbst umzugehen.

Finanziert und unterstützt wurde das Projekt von dem Awo-Quartiermanagement Bebra, dem Awo Kreisverband Hersfeld-Rotenburg, der BGGS, Aktion Mensch sowie der orthopädischen Klinik Hessisch Lichtenau.

(Kerim Eskalen)

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