Verkehr läuft über Karlstraße

Rotenburger Straße: Sanierung in Bebra geht ab Mitte Mai weiter

Die Kreuzung Rotenburger Straße/Kasseler Straße ist ein Hauptverkehrspunkt auf dem Weg in die Bebraer Innenstadt. Künftig soll vor dem dortigen Awo-Pflegezentrum ein Kreisverkehr entstehen.
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Derzeit ist die Fahrt noch vorübergehend frei an der Kreuzung Rotenburger Straße/Kasseler Straße. Hier soll künftig ein Kreisverkehr entstehen.

Die Rotenburger Straße in Bebra wird erneut gesperrt: Auf dem Weg in die Innenstadt müssen Autofahrer voraussichtlich ab 19. Mai einen kurzen Schlenker über die Karlstraße nehmen.

Bebra – Es ist der zweite Bauabschnitt der groß angelegten Sanierung: Bereits fertig ist der Bereich zwischen Lindenallee und Altem Rathaus, nun folgt der Abschnitt bis zur Kreuzung Kasseler Straße. Die Marie-Juchacz-Straße und die Awo-Pflegeeinrichtung werden dabei provisorisch an die Kasseler Straße angebunden, die weiterhin „normal als Durchgangsstraße“ genutzt werden kann, heißt es aus dem Bebraer Bauamt. Die Straße Am Bahndamm schließt an der Ampelanlage am Tunnel in Richtung Göttinger Bogen an die Rotenburger Straße an.

Zunächst sollen die Ver- und Entsorgungsleitungen (Strom, Gas, Wasser, Abwasser und Telekommunikation) der Rotenburger Straße erneuert werden. Anschließend beginnt der eigentliche Straßenausbau samt Gehwegen und Nebenanlagen. Wenn die Arbeiten zwischen Altem Rathaus und Kasseler Straße erledigt sind, wird die gesamte Kreuzung vor dem Awo-Zentrum zum Kreisverkehr ausgebaut. Die Kasseler Straße wird dann nicht mehr als Durchgangsstraße nutzbar sein, die Marie-Juchacz-Straße samt der Pflegeeinrichtung wird an die Rotenburger Straße angebunden. Fertig sein soll die komplette Baustelle voraussichtlich im April 2022.

Der zweite Bauabschnitt der Rotenburger Straße kostet die Stadt Bebra sowie den Abwasserbetrieb und die Stadtwerke rund 1,26 Millionen Euro. Für die bisherigen Arbeiten rund ums Alte Rathaus werden die Kosten mit rund 1,55 Millionen Euro angegeben. Die Verkehrsinfrastrukturförderung Hessen bezuschusst die gesamte Sanierung mit 367 000 Euro. (Clemens Herwig)

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