Berufliche Schulen

Schülerzahl in Bebra steigt gegen den Trend

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Bebra. Die Schülerzahl an den Berulichen Schulen in Bebra (BSB) steigt sowohl bei den Vollzeit - als auch bei den Teilzeitschülern - im Gegensatz zum Trend an vergleichbaren Schulen.

Das erklärte jetzt Schulleiter Wolfgang Haas. Die Zahl der Vollzeitschüler stieg im Vergleich zum vergangenen Schuljahr um 32, die der Berufsschüler um 46. Insgesamt über 1700 Schülerinnen und Schüler zählen die BSB, so viele wie seit dem Schuljahr 1997/98 nicht mehr.

Zur Stabilisierung der Schülerzahl trägt maßgeblich das Berufliche Gymnasium bei, das vor fünf Jahren mit 68 Schülern gestartet ist und heute von 277 jungen Menschen aus dem gesamten Landkreis besucht wird. Heute feiert die Schule, die 1890 als sogenannte Fortbildungsschule begann, 125 Jahre ihres Bestehens mit einem Festakt.

„Unsere Botschaft ist: Wir sind 125 Jahre jung“, betonen Haas und Studiendirektor Dr. Ulrich Schneider, der zum Jubiläum eine Festschrift zusammengestellt hat. Der Titel: Von der Fortbildungsschule zum Zentrum für Berufliche Bildung.

Man sieht sich als in der Region stark verankertes Bildungszentrum mit überregionaler Bedeutung. Dem gesellschaftlichen und demografischen Wandel habe man mit entsprechenden Ausbildungangeboten Rechnung getragen, um den Standort zu erhalten.

Maßgeblich hätten die Ansiedlung mehrerer Landesfachklassen wie der Baugeräteführer, Fachkräfte für Straßen-. und Verkehrstechnik, Schornsteinfeger, Technischen Systemplaner, Verwaltungsfachangestellten (Bundeswehr und Bundespolizei) und das Berufliche Gymnasium zur Attraktivität der Schullandschaft im Landkreis beigetragen, erklärte Haas, der als Nachfolger von Friedrich Heßler seit 2001 die Schulleitung innehat. Studiendirektor Reiner Marth übernahm das Amt des stellvertretenden Schulleiters 1998 von Dietrich Wiegand.

Von Gudrun Schankweiler-Ziermann 

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