Semms Eck nach dem Brand: Ende November öffnet die Gastronomie im Backsteinbau

Zufrieden: Stefan Knoche von der Stadtentwicklung Bebra, links, und Architekt Albert Hess. Mit zwei Monaten Verzögerung wegen des Brands Anfang Juli wird Semms Eck jetzt fertiggestellt. Foto: Schankweiler-Ziermann

Bebra. Ende November/Anfang Dezember soll Semms Eck soweit fertiggestellt sein, dass der Gastronomiebetrieb im Erdgeschoss starten kann. Bei dem Großbrand Anfang Juli, war nicht nur der komplette Dachstuhl des Hauses ausgebrannt.

60 Kubikmeter Löschwasser waren in das bereits weitgehend sanierte Gebäude gelaufen, das zusammen mit dem Einkaufszentrum „ das be!“ Ende September eröffnet werden sollte. Nun, mit zwei Monaten Verspätung, ist es soweit. Sascha Moseberg, zuvor im mittlerweile geschlossenen Holzwurmstüberl in der Tennishalle, eröffnet in Semms Ecke eine Bar, in der es auch Fingerfood und frische Burger geben werde, erklärte Moseberg.

Terrasse - alles barrierefrei 

Nachdem im Gastraum jetzt der Fußboden liegt, sollen noch in dieser Woche die Theke und die Kücheneinrichtung eingebaut werden. Der Raum, der den typischen Eckzugang mit Vorhang erhalten soll, ist 90 Quadratmeter groß und wird 50 Sitz- und Stehplätze bieten. Er wird einen nußbaumfarbigen Vinylplankenboden haben und in Mokkaton gehalten sein, erklärt Architekt Albert Hess (Neuenstein).

Auch eine Terrasse an der Bismarckstraße gehört zu der neuen Gaststätte. Sie ist, wie der Gastraum, über eine Rampe auch für Rollstuhlfahrer zu erreichen. Daneben verfügt das neue „Mosebergs“ schon seit Eröffnung des „be!“ über eine offene Gastronomie mit Kaffeespezialitäten und Donuts im Eingangsbereich des Einkaufszentrums.

Archivbild: Bei einem Großbrand Anfang Juli 2014 war der Dachstuhl des Gebäudes vollkommen ausgebrannt. Foto: HNA

Die beiden oberen Etagen werden erst im Februar fertig werden, erläutert Hess. In die erste zieht ein Steuerberater ein, die obere Mansardenwohnung ist noch nicht vermietet. Beide Etagen mit je 130 Quadratmetern sind von der Bismarckstraße aus über ein Treppenhaus im „be!“ zu erreichen. Aus Semms Eck hat man das Treppenhaus herausgenommen, um mehr Platz zu bekommen.

Architekt Hess erklärt, dass man Wert auf ökologische Baustoffe wie Holzfenster, Ziegel und Glas geleft habe. Innen blieben die Fachwerkwände und Holzbalken erhalten, werden aber in Trockenbauweise verkleidet.

Der Backsteinbau Semms Eck habe seine Identität bewahrt und behaupte sich neben der schlichten, einfachen Fassade des „be!“, zu dem er eine „wunderbare Ergänzung darstelle“, erklärt der Architekt seine Intention.

Von Gudrun Schankweiler-Ziermann 

Lesen Sie mehr in der gedruckten Ausgabe unserer Zeitung.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.