Land Hessen fördert Projekt

Neuer Sportcoach in Bebra kümmert sich um Flüchtlinge

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Im Einsatz für die Flüchtlinge: Fahan Khazarian spricht mehrere Sprachen. 

Bebra. Ein ehrenamtlicher Sportcoach wird sich in Bebra um die Integration von Flüchtlingen in die Sportvereine kümmern. Es gibt auch schon einen Namen: Fahan Khazarian aus Bebra wurde bereits mit dieser Aufgabe betraut.

Das teilte jetzt Bürgermeister Uwe Hassl mit. Aus dem Programm „Sport und Flüchtlinge“ bekomme die Stadt Bebra vom Land Hessen Geld. Der Sportcoach soll auch als Bindeglied zwischen der Stadt und den Vereinen fungieren.

Das Programm „Sport und Flüchtlinge“ unterstützt laut Hassl in Zusammenarbeit mit der Sportjugend Hessen Städte und Gemeinden bei ded Einrichtung von Sport- und Bewegungsangeboten für Flüchtlinge. Die Angebote sollen helfen, Flüchtlingen schnell und unkompliziert das Ankommen zu erleichtern. Der Sportcoach steht den Vereinen künftig als ehrenamtlich tätiger Vermittler und Ratgeber zur Seite.

Fahan Khazarian ist Deutscher mit syrischen Wurzeln und lebt seit rund 30 Jahren in Bebra. Er ist selbstständig, verheiratet und Familienvater, außerdem aktiv im Vorstand und als Trainer im Karate- Verein Bebra. Er spricht neben der englischen Sprache Türkisch, Armenisch, Aramäisch und mehrere arabische Dialekte. Damit könne er viele der Flüchtlinge in ihrer eigenen Sprache ansprechen, erklärt der Bürgermeister. Bei derzeit etwa 300 Flüchtlingen, die überwiegend aus dem syrisch-arabischen Raum stammten, habe der Magistrat mit Fahan Khazarian die beste Wahl getroffen.

Ab sofort können die Vereine für verschiedene Aktivitäten, aber auch eigene Ideen und Projekte auf Unterstützung der Stadt hoffen. Anträge sollten bei der Stadt unter dem Stichwort „Sport und Flüchtlinge“ gestellt werden. So gibt es eine Aufwandsentschädigung für diejenigen, die Sportangebote für Flüchtlinge anleiten, auch für solche mit parallel zum Sportkurs angebotener Kinderbetreuung. Auch offene Sportgruppen wie etwa „Mitternachtssport“ können unterstützt weden, ebenso die Qualifikation von Personen, die sich in ihrer Arbeit mit Flüchtlingen im Sport weiterbilden möchten.

Auch Sportkleidung

Weiterhin können Sachmittel für Sportangebote gefördert werden (etwa Sportkleidung, -material, Transportkosten), Sportfeste, Turniere/Wettkämpfe, sportliche Ausflüge etwa in den Klettergarten.

Nicht gefördert werden Verpflegungskosten, Platz- und Hallenmieten oder die Übernahme von Mitgliedsbeiträgen. Es stehen mehrere Tausend Euro zur Verfügung. (red/ank)

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