Die Stadt macht sich schön: Neue Fassaden in Bebra 

Neue Lok und bald mehr Platz für verbleibende Platanen: Der Rathausmarkt wird aufgehübscht. Mit dem Haus der LVM Versicherungen Blackert und der frisch gestrichenen Lok ist der erste Schritt getan. Foto:  Schankweiler-Ziermann

Bebra. Pünktlich zur Eröffnung des Einkaufszentrums „das be!" und der Kirmes strahlte auch das Wandbild mit der für Bebra typischen Lok am Rathausmarkt in frischen Farben. Die Fassadenerneuerung durch den Hauseigentümer nutzte die Stadt Bebra, auch das Wandbild zu restaurieren.

Dazu habe die Stadt das Gerüst kostenlos nutzen dürfen, erklärte Bürgermeister Uwe Hassl.

Der Kasseler Künstler Friedel Deventer gab dem Wandbild wieder neue Farbe. Er hatte es 1992 auch gemalt. Gut 9000 Euro hat die Stadt für die Restaurierung bezahlt, sagte der Bürgermeister. Auch der Pflanztrog unter dem Bild soll mit finanzieller Beteiligung der Stadt noch weichen, der zweite Trog bei Optik Schneider solle bleiben.

Die Aktivitäten sind Teil einer vorsichtigen Weiterentwicklung des Rathausplatzes. So sollen auch zwei der fünf Platanen an der Nürnberger Straße gefällt werden und den verbleibenden mehr Raum verschaffen. Die Platanen seien aus der Form geraten, meinte Hassl.

Im Aufwind

Hochzufrieden äußerte sich der Bürgermeister über die vergangenen zwei Wochen: Die Eröffnung des „be!“ und die Kirmes hätten nicht besser laufen können. Die Bevölkerung hätte sich bisher eher für das Stadtbild geschämt, mit dem „be!“ befinde man sich nun im Aufwind.

Jetzt gebe es etwas Tolles, mit dem sich die Bürger identifizieren und worauf sie stolz sein könnten. Er habe keine negativen Stimmen vernommen, sagte Hassl.

Das „be!“ werde einen Magneteffekt haben, prophezeit Hassl. Es sei richtig gewesen, mit dem Einkaufszentrum in die Innenstadt zu gehen. Er forderte die Hauseigentümer in der Innenstadt auf, nun ihrerseits zu investieren, auch um die Mieter zufriedenzustellen. Zur „be!“-Eröffnung ebenso wie zur Kirmes habe man Kaiserwetter gehabt, freute sich Hassl. Er sprach von einer euphorischen Stimmung in der Stadt.

Von Gudrun Schankweiler-Ziermann

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