Streik der Lokführer: Bahn lässt IC von Bebra nach Frankfurt ausfallen

Bebra / Frankfurt. Der bundesweite Streik der Lokführergewerkschaft GDL hat auch direkte Auswirkungen auf Bahnreisende im Kreis Hersfeld-Rotenburg. Vor allem am Mittwochmorgen müssen sie sich auf Zugausfälle vorbereiten.

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Thomas Mühlhausen, Vorsitzender der GDL-Ortsgruppe Bebra, geht zudem davon aus, dass auch die Regionalexpress-Züge, die um 3.59 und 5.22 Uhr ab Bebra nach Frankfurt fahren (ab Bad Hersfeld um 4.09 und 5.31 Uhr), bestreikt werden: „Sie dürften auch betroffen sein, wenn die Bahn keinen verbeamteten Lokführer einsetzt.“

Mühlhausen erwartet, dass sich der Bahnverkehr erst zur Mittagszeit wieder normalisiert. Die privaten Cantus-Züge würden allerdings nicht bestreikt.

Einen Vorteil dürfte der Ausstand haben: Viele Güterzüge werden nach 21 Uhr den nächsten Bahnhof anfahren. „Es wird auf der Nord-Süd-Strecke heute Nacht sehr ruhig werden“, prophezeite Mühlhausen vor Streikbeginn.

Die GDL hat in Bebra eines von drei Streikbüros in Nord- und Osthessen eröffnet. Zum Ausstand aufgerufen sind Lokomotivführer, Zugbegleiter, Bordgastronomen und Disponenten der DB.

Von Marcus Janz

Von Dienstagabend, 21 Uhr, bis Mittwochmorgen, 6 Uhr, will die GDL Güter-, Fern- und Regionalzüge der Deutschen Bahn stillstehen lassen. Schon im Vorfeld hat die Bahn den Intercity 1950 gestrichen, der am Mittwoch um 5 Uhr von Bebra nach Frankfurt fährt.

Rubriklistenbild: © dpa

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