Landrat will für Schüler kämpfen

Tiefbau-Azubis aus dem Kreis Hersfeld-Rotenburg müssen nach Kassel zur Schule

Bebra. Eine ganze Klasse Tiefbaufacharbeiter, 29 an der Zahl, soll im nächsten Schuljahr vom Kreis Hersfeld-Rotenburg aus nach Kassel fahren, um dort ihr zweites Berufsschuljahr zu absolvieren.

Landrat Dr. Michael Koch erklärte, er werde dafür kämpfen, dass die Klasse künftig an den Beruflichen Schulen in Bebra unterrichtet werde, so wie das schon im ersten Ausbildungsjahr geschieht.

„Wir sind Bauregion“, sagte der Landrat, und die zahlreichen Betriebe, darunter die großen wie die Strabag und Bickhardt Bau, seien deutschlandweit tätig. Die Angst in Kassel, die Azubis zu verlieren, sei nachvollziehbar. Aber die Ausbildung in Bebra sei gut und die Pendlerzeit unnötig. So seien auch Flüchtlinge unter den Azubis, die besser vor Ort unterrichtet werden sollten. Er sei in konstruktiven Gesprächen, dass die Tiebau-Azubis im Schuljahr 2018/19 in Bebra unterrichtet werden könnten. Für das im August beginnende Schuljahr sieht der Landrat wenig Chancen.

Die meisten der Azubis, 22 an der Zahl, werden von der Strabag AG Köln, und ihrer Tochterfirma BMTI (Baumaschinentechnik International) ausgebildet. Die Strabag-Lehrwerkstatt für den gesamten Konzern befindet sich in Bebra. Aber auch die Azubis von Räuber, Stutz, GUT, Franke, Jacob und weiteren Baubetrieben müssen im zweiten Jahr nach Kassel fahren.

Rubriklistenbild: © picture alliance / ZB

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