Tretminen in Bebra: Bürgermeister appelliert an Hundehalter

In Bebra häufen sich wieder die Beschwerden über Hundekot: So süß mancher Hund auch sein mag, in die Hinterlassenschaften der Vierbeiner tritt niemand gerne. Foto:  Eyert/nh

Bebra. Bei Bebras Bürgermeister Uwe Hassl häufen sich wieder die Beschwerden über nicht beseitigten Hundekot.

„Gerade im Bereich des Kelkerbachs liegt Tretmine an Tretmine. Das ist bisweilen wirklich schon grenzwertig“, beklagt auch Bebras Stadtoberhaupt eine der Kernzonen des Problems. Bisher habe man, außer bei groben Verstößen, auf Bußgeldverfahren verzichtet. Irgendwann sei aber mal das Maß voll, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Bürgermeister Hassl appelliert nochmal an die Einsicht der Hundehalter. „Wenn Herrchens oder Frauchens Liebling hinten etwas verliert, dann sollte es doch möglich sein, diese Hinterlassenschaft in ein Plastiktütchen zu packen und zu Hause in den Müll zu werfen“, so Hassl. „Schließlich sind es nicht nur Spaziergänger und Radfahrer, sondern auch spielende Kinder, die mit den ekligen Haufen in Berührung kommen.“

Das Stadtoberhaupt sieht auch keinen Sinn in der Aufstellung von Schildern. „Es ist schließlich gesellschaftlicher Konsens, dass man Hundekot nicht nach Belieben liegen lässt. Insofern sollte auch den uneinsichtigsten Mitmenschen grundsätzlich klar sein, dass sie sich nicht richtig verhalten. Da helfen auch Schilder nicht weiter.“

Falls künftig jemand erwischt oder aus der Bevölkerung heraus angezeigt werde, könne und wolle er keinesfalls die Augen verschließen, betont Hassl. „Wenn es denn sein muss, wird eben ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Ich hoffe aber, dass sich Vernunft und Einsicht durchsetzen“, sagt der Bürgermeister. (red/nm)

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