Idee der Stadtentwicklung

Wasserturm wird Weihnachtskugel: Bebras Wahrzeichen soll aufwendig beleuchtet werden

Signal der Hoffnung: der beleuchtete Wasserturm, wie ihn sich die SEB vorstellen könnte.
+
Signal der Hoffnung: der beleuchtete Wasserturm, wie ihn sich die SEB vorstellen könnte.

Das Wahrzeichen der Eisenbahnerstadt Bebra soll künftig ein Signal der Hoffnung aussenden: Ab dem 6. Dezember wird der Wasserturm für einen Monat zu „Nordhessens größter Weihnachtskugel“.

Bebra – Eine Event-Firma soll das bekannte Bauwerk an der Oststraße dafür effektvoll ausleuchten. Der Aufbau der Installation findet am Wochenende zuvor statt.

Die spontane Idee der Stadtentwicklung SEB sei sehr gut aufgenommen worden, sagt Geschäftsführer Stefan Pruschwitz. Innerhalb von 24 Stunden seien bereits nahezu alle der zunächst 31 geplanten Sponsorenplätze vergeben. Bebras Stadtentwicklung hatte regionale Unternehmen um Unterstützung gebeten. Die Resonanz sei überwältigend. „Bebra beweist wieder einmal seinen Sinn für Zusammengehörigkeit“, so der SEB-Chef. Die 4000-Euro-Investition für die Lichtinstallation sei damit bereits wieder drin. Ist auch die Werbeagentur bezahlt, sollen weitere mögliche Einnahmen in Spenden fließen.

Die Wasserturm-Weihnachtskugel ist auch ein Stück weit als Trostpflaster gedacht: Durch die Absage des Adventsmarkts und die Corona-Pandemie fehle bei vielen Bebranern das vorweihnachtliche Gefühl. Das beleuchtete Wahrzeichen soll bereits von Weitem gut sichtbar etwas Glauben an eine positive Zukunft vermitteln. „Es ist ein erster Versuch“, sagt Stefan Pruschwitz. Ist der Testlauf allerdings ein Erfolg, hofft er schon aufs nächste Jahr: „Es könnte noch sehr viel größer werden.“ (Clemens Herwig)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.