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Weiteröder Kulturverein Ellis Saal blickt optimistisch in die Zukunft

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Von: Wilfried Apel

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Bilden den auf der Jahreshauptversammlung neugewählten Vorstand des Kulturvereins Ellis Saal: Auf unserem Bild (von links) Hans Holstein, Dirk Brill, Ute Holstein, Jonas Stichnoth, Alisa Geiß, Klaus Wittich, Angelika August, Gerhard Schneider und Eva König. Es fehlen Annika Groh-Gollmer, Alexandra Koch und Sabrina Seidel.
Bilden den auf der Jahreshauptversammlung neugewählten Vorstand des Kulturvereins Ellis Saal: Auf unserem Bild (von links) Hans Holstein, Dirk Brill, Ute Holstein, Jonas Stichnoth, Alisa Geiß, Klaus Wittich, Angelika August, Gerhard Schneider und Eva König. Es fehlen Annika Groh-Gollmer, Alexandra Koch und Sabrina Seidel. © Wilfried Apel

Auf ein Jahr mit Höhen und Tiefen blickte der langjährige und einmal mehr in seinem Amt bestätigte Vorsitzende des Kulturvereins Ellis Saal, Klaus Wittich, bei der von rund 30 Mitgliedern besuchten Jahreshauptversammlung zurück. Für die Zukunft gab er sich vorsichtig optimistisch, gelang es doch, den Vorstand zu verjüngen und einen allmählichen Generationenwechsel einzuleiten.

Weiterode – So wurde mit Dirk Brill ein neuer 2. Kassenwart und mit Alisa Geiß, Sabrina Seidel und Jonas Stichnoth wurden gleich drei neue Beisitzer in das im Paket vorgeschlagene und einstimmig gewählte Vorstandsteam aufgenommen.

Vertreterinnen von Klaus Wittich bleiben Angelika August und Annika Groh-Gollmer, 1. Kassierer bleibt Gerhard Schneider und Schriftführerin ist nach wie vor Eva König. Hinzu kommen die altbewährten Beisitzer Hans Holstein, Ute Holstein und Alexandra Koch, die mit den neuen Beisitzern die Teams für Veranstaltungen, Technik und Medienarbeit bilden.

In seinem Jahresbericht wies Wittich darauf hin, dass es dreizehn Vorstandssitzungen und außerordentliche Besprechungen sowie unzählige Abstimmungsgespräche mit Künstlern und Kartenbesitzern gegeben habe, dass man aber nur zu drei Veranstaltungen habe einladen können. Die nach wie vor grassierende Corona-Pandemie habe es dem augenblicklich 381 Mitglieder zählenden Verein nicht leicht gemacht und im Berichtsjahr trotz Gewährung zusätzlicher Kulturfördermittel von Stadt, Kreis, Bund und Geldinstituten letztendlich ein weiteres Mal zu einem Defizit im niedrigen fünfstelligen Bereich geführt. Darüber hinaus müsse man damit leben, dass sich die Abteilung Celtic Ellis aufgelöst habe.

Allen Schwierigkeiten und allen krisenhaftem Geschehen zum Trotz sei der Verein stolz darauf, das kulturelle Leben in Bebra mitgestalten zu können. Es gelte, optimistisch zu bleiben: „Wir sollten dem Negativen nicht die Seele überlassen und immer wieder tun, was uns oder andere freut!“ Insoweit dankte Wittich Vorstandsmitgliedern und Helfern sehr persönlich für viele Hundert Stunden gemeinsames ehrenamtliches Engagement, das einem jeden die Möglichkeit zu Selbstentfaltung und Anerkennung biete.

Hildegard Thon berichtete auf Platt, dass die jetzt aus „zahn Menschern, drei Mannskerlen und ennem Schnuppergast“ bestehende Mundartgruppe mit leichter Verspätung ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert habe und zwei Schulstunden lang „mit dan Kingen geschwatzd hodd“: „25 King üss oacht Längern, enner woar n echter Widdererer.“ Hanne Gerlach rief die doppelte Lachmöwen-Geburtstagsveranstaltung in Erinnerung, die bestens angekommen sei. Bürgermeister Stefan Knoche überbrachte die Grüße der Stadt Bebra und stellte eine baldige, kostengünstige Neupflanzung der von einem Sturm gefällten Linde vor Ellis Saal in Aussicht. Dafür seien inzwischen knapp 2000 Euro gespendet worden. Mit dem Veranstaltungsausblick von Klaus Wittich, dem Multimedia-Rückblick von Hans Holstein und einem gemütlichen Beisammensein endete die Jahreshauptversammlung.

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