SG Wildeck und FSG Bebra wollen Heimvorteile nutzen

Den kennen wir doch noch: FSG Bebras Trainer Wolfgang Poweleit warnt vor Hohe Lufts Levent Tabkin, der hier an dem strauchelnden Rotenburger Florian Goetzke vorbeizieht. Für Tabkin ist das Spiel am Sonntag eine Rückkehr nach Bebra, wo er zuvor für Gazi Antep gekickt hat. Foto: Walger

Bebra/Obersuhl. In ihrem letzten Spiel des Jahres präsentieren sich die beiden Fußball-Kreisoberligisten SG Wildeck und FSG Bebra noch einmal vor heimischem Publikum.

Die SGW möchte dabei bereits am Samstag, 14.30 Uhr, im Obersuhler Stadion gegen den TSV Ufhausen dreifach punkten. Einen Sieg strebt 24 Stunden später auch die FSG an, die dann auf ihrer Biberkampfbahn den FSV Hohe Luft empfängt.

Heimstärke nachweisen 

„Mit einem ordentlichen Spiel und einem Dreier wollen wir uns in die Winterpause verabschieden“, lautet die Zielsetzung von SG Wildecks Vorsitzendem Mike Rimbach. Gleichwohl hebt er mit Blick auf die schwache Platzierung der Ufhäuser mahnend den Zeigfinger. Spiele gegen das Team aus der Gemeinde Eiterfeld seien stets schwer gewesen. Trotzdem will er, dass die auswärts so starken Wildecker das Heimspiel gegen Ufhausen nutzen, um auch auf eigenem Platz mal voll zu überzeugen.

Auch Wildecks Trainer Sandro Mohr nimmt das Team in die Pflicht: „Ich erwarte, dass wir Ufhausen in die Schranken weisen. Außerdem würde das bestens zur anschließenden Abschlussfeier passen.“. Der Spielausfall am vergangenen Wochenende sei zwar ärgerlich gewesen, bot aber einigen Spielern die Möglichkeit, ihre Blessuren auszuheilen und neue Kräfte zu sammeln.

Hinter dem Einsatz von Steffen Rimbach (Muskelfaserriss im Oberschenkel) und von Björn Radloff (Platzwunde) steht zumindest noch ein Fragezeichen.

„Ich hoffe, dass mir am Sonntag eine andere Mannschaft zur Verfügung steht, und erwarte demzufolge auch eine andere Mannschaftsleistung“, sagt FSG Bebras Trainer Wolfgang Poweleit vor dem Spiel gegen den Tabellenvierten FSV Hohe Luft.

„Beim FSV müssen wir nicht nur die beiden Topstürmer Emmanuel Crawford und Levent Tabkin in den Griff bekommen“, sagt der Coach. Aber auch auf die Vorbereiter wie Andrej Gidion sei zu achten. Seine FSG soll das Passspiel der Hohe Lufter frühzeitig unterbinden, rasch umschalten und möglichst schnell die eigene spielerische Linie finden. Poweleit würde das Jahr zu gerne mit einem Erfolg abschließen. Dies hätte den positiven Nebeneffekt, weiterhin im oberen Tabellendrittel mitzumischen. „Es macht viel mehr Spaß, wenn man oben mitspielt. Und dass der FSV, der zu den Topteams der Liga zählt, zu schlagen ist, hat die SG Rotenburg/Lispenhausen letzte Woche gezeigt“, blickt er optimistisch auf die Sonntagspartie. Ob allerdings gespielt werden könne, entscheide sich kurzfristig, da sich die Biberkampfbahn im Moment als löchrige Holperwiese präsentiere, so die Einschätzung des Übungsleiters. (bt)

Von Thomas Becker

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