Starke Trikot-Nachfrage im Landkreis

Zum WM-Start: In Waldhessen steigt das Fußball-Fieber

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Vorfreude: Auf das erste Spiel der deutschen Mannschaft am Sonntag gegen Mexiko freuen sich auch Christina Schmidt, Frithjof Schild und Nicole Krause (von links) vom Rotenburger Sportartikel-Geschäft Schild. 

Hersfeld-Rotenburg. Endlich geht's wieder los: Heute um 17 Uhr ist Anpfiff zur Fußball-WM. Das freut nicht nur die Fans, sondern auch die Einzelhändler im Landkreis.

Mit dem Anpfiff zum Eröffnungsspiel Russland gegen Saudi-Arabien beginnt heute um 17 Uhr die Fußball-WM. Die deutsche Mannschaft ist am Sonntag erstmals gegen Mexiko gefragt – spätestens dann herrscht auch im Landkreis Hersfeld-Rotenburg wieder Fußball-Fieber.

Vor allem das passende WM-Outfit steht hoch im Kurs. „Die Originaltrikots laufen erstaunlich gut, auch das Auswärtstrikot wird gut angenommen“, sagt Andreas Strauch von Intersport-Sauer in Bad Hersfeld. Stark nachgefragt sei auch das Trikot für Frauen – beim Hersteller Adidas sei Nachschub schon jetzt nicht mehr zu haben.

Dieselben Erfahrungen hat auch Frithjof Schild von Intersport Schild in Rotenburg gemacht. „Das Drumherum wie Fähnchen oder andere Kleinteile gibt es ja inzwischen an jeder Ecke“, sagt er, „aber der Trikotverkauf läuft gut.“ Wie es in den nächsten Tagen aussehen wird, hänge wohl vom Abschneiden der Deutschen ab: „Gewinnen sie ihr erstes Spiel, ist die Nachfrage in den Tagen darauf erfahrungsgemäß noch einmal hoch.“

Ralf Ross von Sport Ross in Bebra hingegen macht einen leichten Nachfrage-Rückgang im Vergleich zur WM 2014 aus, was vor allem darin liege, weil der aus Bebra stammende Shkodran Mustafi diesmal nicht im Kader steht. „Das fällt schon auf“. Beliebt in Bebra seien vor allem Trikots mit „Toni- Kroos-Beflockung“.

Auch die Gastronomen hoffen auf ein gutes WM-Geschäft und bieten vielerorts Public Viewing an. So wird beispielsweise während des Stadtfests in Bebra am Samstag, 23. Juni, das zweite deutsche Gruppenspiel (gegen Schweden) auf dem Rathausmarkt übertragen. In Rotenburg lädt die Stadt vier Tage später, vor der offiziellen Strandfest-Eröffnung, zum gemeinsamen Mitfiebern mit Jogis Jungs gegen Südkorea auf den Marktplatz ein.

Von Kristina Marth und Christopher Hess

Hintergrund: Public Viewing bis zum Abpfiff

Wie schon bei den vergangenen großen Turnieren wird es auch in diesem Jahr wieder möglich sein, Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft auch bei späten Anstoßzeiten auf Großbildleinwänden im Freien zu verfolgen. Hierzu hat die Bundesregierung schon vor einiger Zeit eine Verordnung beschlossen, die während des Turniers in Russland Ausnahmen von den geltenden Lärmschutz-Regeln zulässt. Müsste normalerweise die Nachtruhe eingehalten werden, sodass Übertragungen im Freien nach 22 Uhr nicht mehr erlaubt wären, wird der nächtliche Lärmschutz auf diese Weise gelockert. Kommunen haben damit den Spielraum, Public Viewing auch für die Spiele zuzulassen, die erst nach 20 Uhr angepfiffen werden oder für solche, die bei Anstoß um 20 Uhr in die Verlängerung gehen könnten.

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