Zweiter Bauabschnitt der Bebraer Südspange ist freigegeben

Festakt im Regen: Auf dem noch leeren Nordkreisel versammelten sich die Gäste zur offiziellen Freigabe des zweiten Bauabschnitts des Neubaus der Bebraer Südspange. Das Band durchschnitten Thomas Hirsch (Küllmer Bau), die Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz und Bürgermeister Uwe Hassl – vorne Mitte von links. Foto: Wilfried Apel.

Bebra. Es war irgendwie kein Wetter für die offizielle Freigabe des zweiten Bauabschnitts des Neubaus der Bebraer Südspange. Bürgermeister Uwe Hassl hatte es geahnt und nur ein kurzes rot-weiß-rotes Absperrband mitgebracht.

Das schnitt er, beschützt von einem großen roten Regenschirm, in Anwesenheit zahlreicher Vertreter des Magistrats, der Stadtverwaltung und der Baufirmen auf dem bis jetzt nur spärlich geschotterten Nordkreisel, auf dem in naher Zukunft ein in Stein gehauener Biber posieren wird, gekonnt durch. Unterstützt wurde er dabei von der Ersten Kreisbeigeordneten Elke Künholz und dem technischen Leiter der Bauunternehmung Küllmer Bau, Thomas Hirsch, die den allergrößten Teil der Arbeiten ausgeführt hatte.

Schon vorher hatte er einen prüfenden Blick auf das 2,1 Millionen-Euro-Projekt geworfen, das den Neubau der Bahnhofstraße und der Gilfershäuser Straße vom Anschluss des in Höhe Sparda-Bank endenden ersten Bauabschnitts der Südspange bis zum Anschluss an die Eiserne Brücke, den Nordkreisel, den Neubau der von dort abzweigenden Bismarckstraße bis zum be!-Kreisel und den Neubau der von dort abzweigenden Lindenallee mit Anschluss an die bestehende Lindenallee in Höhe Tegut-Markt sowie die Errichtung des zentralen Omnisbusbahnhofs umfasst.

Zuschuss vom Land 

Wie Hassl im Atrium des Einkaufszentrums be!, in das die Freigabe-Gesellschaft wegen des Regens flüchtete, erläuterte, kommt die Stadt in Absprache mit Kreis und Land für fast alle Kosten auf. Das Land bezuschusst das Bauprojekt allerdings mit 1,56 Millionen Euro, sodass effektiv lediglich 440 000 Euro von der Stadt und 100 000 Euro vom Abwasserbetrieb der Stadtwerke zu zahlen sind.

Der Verwaltungschef sparte nicht mit Lob für die bauausführende Firma Küllmer Bau, die gerade mal acht Monate vor Ort gewirkt und - nicht zuletzt dank guter Planung - „sehr gut und pünktlich abgeliefert“ habe. Die Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz zeigte sich sehr erfreut darüber, dass die Stadt dem Kreis so schöne neue Kreisstraßen gebaut habe. Sie lobte die damit einhergehende Verbesserung des Verkehrsflusses („Dank der vielen Kreisel kann man jetzt fast ohne anzuhalten durch ganz Bebra fahren!“), aber natürlich auch die gute Anbindung des be!, in dem Sascha Moseberg zum guten Schluss vorzügliche Donuts servierte.

Von Wilfried Apel

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