Stadtjubiläum

Bebra wird ausgebremst

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Der Höhepunkt des Stadtjubiläums und das Volldampf-Festival in Bebra sind die nächsten Corona-Opfer. 

Das Stadtjubiläum in Bebra muss auf seinen Höhepunkt verzichten.

Bebra – Das geplante Fest zum 1250-jährigen Bestehen findet aufgrund der Corona-Pandemie nicht statt. Das teilt die Stadtentwicklung Bebra (SEB) mit.

Der Aufsichtsrat hatte sich einmütig für die Absage entschieden. Die 1250-Jahrfeier ist im September mit der Eröffnung des Lokschuppens gestartet, Höhepunkt sollte der stehende Festzug am 28. Juni mit großer Party in der gesamten Stadt werden. „Es blieb keine andere Möglichkeit, als die ganze Veranstaltung ersatzlos zu streichen“, sagt SEB-Chef Stefan Pruschwitz. „Wir bedauern diese Entscheidung sehr.“

Es ist auch eine Absage der Verantwortlichen an eine erneute Ausweitung des Stadtjubiläums. Im Jahr 769 wurde Bebra erstmals urkundlich erwähnt: „Die 1250-Jahrfeier wäre eigentlich schon im vergangenen Jahr gewesen“, so Pruschwitz. Um die Sanierungsprojekte des Bahnhofsensembles miteinbeziehen zu können, wurde die Jubiläumsfeier bereits auf 2020 ausgedehnt.

Sechs Arbeitsgruppen hatten am Fest mitgeplant. „Da steckt viel Arbeit von Ehrenamt drin, die nun verpulvert wurde“, bedauert Stefan Pruschwitz. Zum Ausgleich soll es im kommenden Jahr ein Stadtfest geben, das der SEB-Chef dauerhaft etablieren will. Die Planungen liefen bereits. Das Bebraer Schwimmbadfest am 15. August findet ebenfalls nicht statt. Auch die zweite Auflage des Volldampf-Festivals im Lokschuppen wird verschoben: Die für Juni geplante Veranstaltung wird 2021 nachgeholt. Die Eröffnung der Ausstellung „Grenzbahnhof Bebra“ im sanierten Inselgebäude – ursprünglich einmal für Oktober geplant – ist nun im Winter oder für das Frühjahr 2021 vorgesehen.

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