Smart-City-Forum in der Schilde-Halle

Beim Hessentag soll es eine Straße der Innovation geben

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20. Fachgespräch in der Schildehalle: Vertreter aus Städten, Gemeinden und Unternehmen verfolgen die Fachvorträge des Smart-City-Forums.

Bad Hersfeld. Beim 20. Smart-City-Forum waren rund 200 Vertreter von Städten, Gemeinden und Unternehmen zu Gast in der Schildehalle und tauschten  sich über neue Technologien aus.

Bad Hersfeld. Die Teilnehmerzahl hat sich verdoppelt und die Plätze für Aussteller sind komplett ausgelastet – das Smart-City-Forum wächst. Jetzt fand es zum zweiten Mal innerhalb von fünf Jahren in Bad Hersfeld statt.

„Wir machen in Bad Hersfeld Projekte, die für die Bürger von Nutzen sind,“ sagte Bürgermeister Thomas Fehling. Er nutzte das Forum in der Schildehalle auch, um für den Hessentag in Bad Hersfeld zu werben. Der Hessentag sei eine ideale Plattform. Man wolle das Format der „Straße der Innovation“ einbringen, das einen Teil der Hessentagsstraße in Anspruch nehme, so Fehling. Neue Technologien und Projekte sollen der Bevölkerung nahegebracht werden, Technik soll „zum Anfassen“ sein. Konkrete Planungen zu Smart-City-Projekten auf dem Landesfest gebe es aber noch nicht, sagte Fehling auf Nachfrage unserer Zeitung.

Im Dialog zum Thema Smart-City: Von links Lutz Heuser, Sprecher des Smart-City-Forums, Isabella Gregor-Cechowicz, SAP Softwarefirma und Brigitte Zypries, ehemalige Bundesministerin für Wirtschaft und Energie.

Aus einem Dialog mit Lutz Heuser, Sprecher des Smart-City-Forums, Brigitte Zypries, ehemalige Bundesministerin für Wirtschaft und Energie und Isabella Gregor-Cechowicz von der Softwarefirma SAP ging unter anderem hervor, dass Deutschland wenig Experimentierfreude in Bezug auf Smart City an den Tag lege. Zypries sagte: „Die Umsetzung von Digitalisierung funktioniert nur, wenn die Spitze das will.“

In einer Art „Speed-Dating“ stellten sich die anwesenden Unternehmen vor. In zehn Minuten hatten sie Zeit, sich, ihr Unternehmen und dessen Visionen vorzustellen. So stellten zum Beispiel Johannes Schick und Stefan Marc von der Firma Höltl aus Bad Hersfeld ihre „Smart-Box“ vor, von denen es bereits 15 Stück in Bad Hersfeld gibt. In Echtzeit misst sie beispielsweise den Lärmpegel und den CO2-Gehalt in der Luft. Auch in Bad Hersfeld präsent ist „Cleverciti“, ein Unternehmen, das sich mit einem intelligenten Parksystem etabliert hat.

Bürgermeister Fehling weiß, dass sich das Thema Smart City noch in einem frühen Stadium befindet. „Es ist noch ein weiter Weg zu gehen,“ sagt er. Dank des wachsenden Forums kann aber ein Austausch stattfinden. Aufklärung sei von Nöten, nicht nur bei Bürgern, sondern auch bei Bürgermeistern und in den Verwaltungen, so Fehling.

Von Laura Hellwig

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