800 beim Konzert mit Judith & Mel, Heinz-Günter Heygen und Chören

Großes Finale: Alle Chöre versammelten sich zum guten Schluss noch einmal vor und auf der Bühne, um mit dem Publikum sowie Judith und Mel (oben rechts) das in der ganzen Welt bekannte Lied „O du fröhliche“ zu singen. Fotos: Apel

Rotenburg. Ein Chorleiter, zwei Stars, drei Chorleiterinnen, vier Chöre, gut 120 Mitwirkende, rund 800 Zuhörer und viele Lieder.

Das sind die reinen Zahlen des 12. Weihnachtskonzerts der Sparkasse, zu dem Vorstandsvorsitzender Reinhard Faulstich am Freitagabend alle in die Rotenburger Göbel Hotels Arena Gekommenen herzlich willkommen hieß.

Hinter den Zahlen verbirgt sich, dass die „Frauenquote bei den Chorleiterinnen übererfüllt“ war, wie es der auch diesmal mit kleinen Witzchen, Geschichten sowie netten und informativen Unterhaltungen charmant durchs Programm führende HR-Moderator Heinz-Günter Heygen pointiert kommentierte. Und dass es ein wunderbarer Abend war, an dem der Zauber der schönsten Zeit des Jahres besungen und aufs Publikum übertragen wurde.

Jeweils viermal vom Gemischten Chor Concordia aus Ersrode („Winterwunderland“, „Tochter Zion“), vom Frauenchor aus Friedewald („Halleluja“, „Ein Likörchen für das Frauenchörchen“), vom Männerchor aus Nentershausen („Herbei ihr Gläubigen“, „Frohe Weihnachten“), vom Herz und Seele begeisternden Jugendchor Conbrio aus Weiterode („Let it Shine“, „Gott gab uns ein Licht“) und

Kurz vor Weihnachten fragt die Oma den Enkel: „Ei mei Bübsche, ich wollt dir zum Fest nen Buch schenke, was für eins hättste dann gerne?“ - „Am liebste dei Sparbuch, Oma!“

noch einige Male mehr vom aus dem hohen Norden angereisten Traumpaar des volkstümlichen deutschen Schlagers, Judith und Mel. Musikalisch nahmen sich die 64-Jährige und der 73-Jährige, die seit 1969 glücklich verheiratet und Eltern zweier Töchter sind, zunächst vor allem der Liebe und der vergehenden Zeit an: „Bis ans Ende der Zeit will ich allein Dir gehören!“ Da sie im Laufe erfolgreicher Jahre über 350 Titel auf den Markt gebracht haben, packten sie der Einfachheit halber die schönsten in ein Medley, in dem sie Kuscheln als Rezept dafür empfahlen, dass alles gut wird.

Bei ihrem von Glockengeläut eingeleiteten zweiten Auftritt trug Judith ein bodenlanges weißes Kleid mit Fellbesatz. Mel kam in einem festlichen schwarzen Glitzersakko auf die Bühne. Überaus eingängig besangen sie in neuen, von Mel selbst geschriebenen Liedern die „Weihnachtszeit als Zeit, in der Kummer und Leid schnell vergehen und in der die Kinder nach Hause kommen: Das ist das Schönste im Jahr!“ Erinnerungen an die Kindheit und die eine oder andere zu Herzen gehende Erzählung taten ein Übriges, um das Publikum auf den Klassiker „Stille Nacht“ einzustimmen, den die beiden jung gebliebenen Oldenburger mit den von Patrick Busch inspirierten „Conbrios“ ins Mikrofon hauchten.

Zum großen Finale versammelten sich dann alle vor und auf der Bühne, um gemeinsam mit dem Publikum „O du fröhliche“ zu singen. Im Anschluss daran gab’s Glühwein, Punsch, Lebkuchen und nette Begegnungen, und wer wollte, konnte sich von den Stargästen auch noch ein Autogramm geben lassen.

800 beim Konzert mit Judith & Mel

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