Beim Straßenbau die richtigen Löcher stopfen

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Beim Bauen ans Hochwasser denken: Das ist den Alheimern besonders wichtig. Wie unser Bild aus Richtung der Baumbacher Fuldabrücke her zeigt, hat das gute Gründe.

Baumbach. Alheims Gemeindevertreter haben eine Wunschliste zur Straßensanierungsoffensive des Landes aufgestellt. Bis spätestens 2022 könnten einige der Projekte umgesetzt sein.

Die Sanierungsoffensive des Landes Hessen zur Ausbesserung maroder Straßen - die HNA berichtete - weckt auch Begehrlichkeiten. Im Alheimer Parlament stellten die Gemeindevertreter nun eine Liste der am dringlichsten gewünschten Bauprojekte zusammen. Einstimmig fordern sie die grundhafte Sanierung folgender Strecken:

• von Baumbach bis zur Bundesstraße 83 und zwischen der B 83 und Hergershausen,

• von Sterkelshausen bis Baumbach - beides bereits vom Land vorgesehen - sowie

• die Reststrecke der Ortsdurchfahrt Hergershausen und die Ortsdurchfahrt Niedergude und die Straße durchs Gudetal von Hergershausen über Erdpenhausen und Niedergude bis hin zur Kreisgrenze.

• der hochwassersichere Bau eines Radweges entlang der Landesstraße zwischen Baumbach und der Fuldabrücke.

Einstimmig mit verabschiedet wurde dazu ein Ergänzungsantrag von Bürgermeister Georg Lüdtke. Darin fordern die Gemeindevertreter die Verwaltung dazu auf, einen Antrag an das hessische Verkehrs- und Umweltministerium zu stellen, in dem bei der geplanten Umsetzung des Fuldabrücken-Neubaus in Baumbach die Zusammenarbeit beider Ministerien angemahnt wird. Hintergrund ist laut Lüdtke, dass die bislang angestrebte Planungskooperation zwischen dem Wirtschaftsministerium als Straßenbauträger und dem Umweltministerium inzwischen nicht mehr fortgeführt werde.

Laut Lüdtke beschränkten sich die aktuellen Planungen von Hessen Mobil lediglich auf die Umsetzung des Brückenbauwerks. Dadurch werde die Möglichkeit vertan, das Straßenbauprojekt mit den Belangen des Hochwasser- und Gewässerschutzes zu verbinden.

Um - unter anderem - die Zubringerstraße zwischen Baumbach und der Fuldabrücke vor Überflutungen zu schützen, sei es wichtig, dass Verkehrs- und Umweltministerium die Gesamtplanung gemeinsam umsetzten, erklärte Lüdtke.

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