Corona-Pandemie

Betrieb der hessischen Impfzentren deutlich teurer als gedacht

Zu sehen ist der Eingang des Impfzentrums des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, das in der Göbel Hotels Arena auf dem Rodenberg in Rotenburg eingerichtet wurde.
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Das Impfzentrum des Landkreises Hersfeld-Rotenburg in der Göbel Hotels Arena in Rotenburg. Eins von 28 Impfzentren in Hessen.

Dass der Betrieb der Impfzentren die hessischen Kommunen neben viel Aufwand auch viel Geld gekostet hat, war schon lange klar. Jetzt zeigt sich: Die Mehrkosten sind beachtlich.

Hersfeld-Rotenburg – Hessens Impfzentren werden die Steuerzahler offenbar wesentlich mehr Geld kosten als bislang vom Land gedacht. Statt der bisher angenommenen einer Million Euro pro Monat und Impfzentrum müsse nun, nach den ersten Abrechnungen und Erstattungsforderungen der Kommunen, von 1,7 Millionen Euro ausgegangen werden.

Das geht aus einer Mitteilung der SPD-Landtagsabgeordneten Tanja Hartdegen (Schenklengsfeld) hervor, die in Wiesbaden den Platz des neuen Landrats Torsten Warnecke eingenommen hat und an den Haushaltsberatungen teilnimmt.

Demnach habe der Haushaltsausschuss 100 Millionen Euro aus dem Sondervermögen für den Betrieb und den geplanten Rückbau der Impfzentren freigegeben. Der Bund beteilige sich an den Kosten in vergleichbarem Maß. (Sebastian Schaffner)

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