946 von 37.000 Fahrzeugen zu schnell

Blitzermarathon: Nur eine Anzeige in Hersfeld-Rotenburg

Achtung, Kontrolle: Auf solche Kontrollstellen, wie an der Bundesstraße in Obergeis 2017, wurde pandemiebedingt in diesem Jahr beim Blitzermarathon verzichtet. Stattdessen gab es an den Straßen im Landkreis nur „unbemannte“ Messstellen.
+
Achtung, Kontrolle: Auf solche Kontrollstellen, wie an der Bundesstraße in Obergeis 2017, wurde pandemiebedingt in diesem Jahr beim Blitzermarathon verzichtet. Stattdessen gab es an den Straßen im Landkreis nur „unbemannte“ Messstellen.

Hersfeld-Rotenburg – 37 000 Fahrzeuge sind am Mittwoch beim sogenannten Blitzer- beziehungsweise Speedmarathon auf den Straßen der Landkreise Fulda, Vogelsberg und Hersfeld-Rotenburg durch die an diversen Stellen platzierten Radaranlagen gemessen worden.

Hersfeld-Rotenburg - Insgesamt 946 Verkehrsteilnehmer verstießen gegen die geltenden Geschwindigkeitsregeln. 791 Fahrzeugführer wurden verwarnt, auf die restlichen 155 kommt eine Anzeige wegen Überschreitens der erlaubten Geschwindigkeiten zu. Auf den Führerschein müssen künftig zehn der in Osthessen gemessenen Fahrzeugführer verzichten. Sie überschritten die erlaubte Höchstgeschwindigkeit deutlich, was ein Fahrverbot zur Folge hat. Nur einen solchen Fall gab es im Kreis Hersfeld-Rotenburg.

Der höchste Geschwindigkeitsverstoß wurde laut Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Osthessen im Vogelsbergkreis verzeichnet. Bei erlaubten 100 km/h durchfuhr ein Autofahrer eine Messstelle mit 164 km/h und damit 64 km/h zu schnell. Auf den Raser werden nun ein Bußgeld in Höhe von 440 Euro, zwei Punkte sowie ein zweimonatiges Fahrverbot zukommen.

Die Polizei in Osthessen zieht insgesamt eine positive Bilanz. Viele Verkehrsteilnehmer schienen sich medial über die Messstellen informiert und sich die Gefahren von Geschwindigkeiten ins Gewissen gerufen zu haben, heißt es. Sie hielten sich an die geltenden Verkehrsregeln. Ziel des europaweiten Verkehrsaktionstags ist es, über die Gefahren und Folgen von Verkehrsunfällen aufgrund überhöhter Geschwindigkeit aufzuklären und dafür zu sensibilisieren, um schwere Unfallfolgen zu verhindern. Unterstützt wurde die Polizei bei den Kontrollen von den Ordnungsbehörden in den Kommunen.

Pandemiebedingt gab es in diesem Jahr allerdings nur „unbemannte“ Messstellen ohne persönliche Ansprache, herausgewinkt wurde also niemand.

Im Kreis Hersfeld-Rotenburg war es offenbar besonders ruhig, die Polizei meldet in diesem Bereich lediglich eine Anzeige, die auch ein Fahrverbot nach sich ziehen wird. Die Zahl der Verwarnungen habe sich ebenfalls in Grenzen gehalten, teilt die Pressestelle mit.

In Bad Hersfeld wurde an der B 324/Dippelstraße sowie bei Allmershausen und an der Hainstraße geblitzt, in Haunetal an der B 27 Höhe Meisenbach, in Heringen- Wölfershausen an der L 3306/ Heimboldshäuser Straße, in Niederaula an der B 62/Jossastraße und in Wildeck-Richelsdorf an der L 3248, Steinkaute.

Die Polizeiautobahnstationen nahmen ebenfalls an der Gemeinschaftsaktion teil – im Kreis Hersfeld-Rotenburg wurde auf der Autobahn 7 zwischen dem Hattenbacher Dreieck und Kirchheim in Fahrtrichtung Kirchheim kontrolliert.  (Nadine Maaz)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.