Bebraer Schüler übten im Mediencamp auf dem Jugendhof mit neuen Technologien

Bloggen und aufpassen

Erfolgreich beim Mediencamp: Unser Bild zeigt hinten von links Joachim Belloff, Jonathan Christian, Sarah Oetzel, Verena Bittner, Enie Seehusen, Leon Seiß, Julia Aslan, Franziska Weiß, Kathrin Gebhardt-Nieselt, Justin Poser, Malte Schäfer, Marco Hohmann, Giovanne Siebert, Elvira Idt, vorn von links Selina Belloff, Anne Schmitt, Chantal Hedrich, Mona Mietzner, Lea Deiß, Nursel Bayrakal, Jens Mikat. Unten von links: Tim Kemmerzehl, Robin Steinert, Christina Heimeroth. Foto: nh

Rotenburg/Bebra. Möglichkeiten, Chancen und Gefahren der neuen Medien standen jetzt für die Schüler der Kunstprofilklasse der Brüder-Grimm-Gesamtschule Bebra zusammen mit ihrer Kunstlehrerin Kathrin Gebhardt-Nieselt und Klassenlehrerin Sarah Oetzel auf dem Stundenplan: Sie alle nahmen an einem viertägigen Mediencamp auf dem Jugendhof in Rotenburg teil.

Jens Mikat (Kinder-, Jugend- und Familienförderung Hersfeld-Rotenburg), Anne Schmitt und Jonathan Christian (Institut für Medienpädagogik und Kommunikation (MUK) aus Frankfurt, Christina Heimeroth (Fachstelle Suchtprävention der Diakonie) und Joachim Belloff (Kinderschutzbund Hersfeld Rotenburg) boten den Schülern verschiedene Workshops an, heißt es in einem Bericht der Schule.

Das Mediencamp ist ein Kooperationsprojekt der vorgenannten Institutionen und der Landesanstalt für den privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen), sowie der hessischen Landesstelle für Suchtfragen und der Techniker Krankenkasse Hessen.

Neben dem Erlernen eines kritischen und reflektierten Umgangs mit neuen Medien haben die Schüler zusammen mit den Experten in vier Workshops intensiv zusammengearbeitet. Zum Thema Blog-Gestaltung, Trickfilm, Fotocomic und Hörspiel sind eine Menge sehenswerter Ergebnisse zustande gekommen. Die Schüler der Kunstklasse waren mit viel Fantasie und Kreativität am Werk. Das kann man auf dem selbst gestalteten, neuen Blog des Mediencamps (www.mediencamp2014.wordpress.com) sehen und hören.

Neben dem praktisch kreativen Arbeiten klärten Marco Hohmann (Polizeipräsidium Osthessen) und Elvira Idt (Netzwerk gegen Gewalt) die Schüler sehr anschaulich über die Gefahren und Risiken der neuen Medien auf. Ebenso wie Christina Heimeroth, die auf spielerische Art Suchtverhalten und Cybermobbing thematisierte. Gemeinsam mit den Schülern stellte sie Regeln im Umgang mit Medien auf.

Zum Abschluss des viertägigen Mediencamps kamen viele Eltern, Verwandte, Freunde und Lehrer zu einer abwechslungsreichen Präsentation auf den Jugendhof nach Rotenburg. (red/sis)

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