Staatsanwaltschaft Fulda sieht Heimtücke

Bosserode: Mutter mit 17 Messerstichen getötet - Anklage wegen Mord-Verdachts

Das Bild zeigt das Haus, in dem die Tat passiert sein soll.
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In diesem Haus in Bosserode geschah die Bluttat.

Nach dem Tötungsdelikt in Wildeck-Bosserode hat die Staatsanwaltschaft Fulda nun Anklage wegen Mordverdachts erhoben.

Bosserode - Der 61-jährige Sohn des 79 Jahre alten Opfers sei hinreichend verdächtig, seine Mutter am 10. November 2020 heimtückisch getötet zu haben, indem er dieser mittels eines Messers mit einer Klingenlänge von circa 20 Zentimetern 17 Stich- und Schnittverletzungen im Hals-, Schulter-, Brust-, Oberbauch-, Nacken- und Rückenbereich zugefügt zu haben, sodass das Opfer binnen weniger Minuten verblutete.

Dabei soll er die Arg- und Wehrlosigkeit des im Bett liegenden Opfers bewusst und feindselig ausgenutzt haben, heißt es in einer Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft von Freitag.

Der 61-Jährige hatte sich nach der Tat selbst bei der Polizei gestellt, zum Motiv aber zunächst geschwiegen. Er sitzt seither in Haft. Wann der Prozess beginnt, ist noch nicht bekannt.

Im Ort hatte die Tat im November 2020 für Entsetzen und Ratlosigkeit gesorgt. (red/nm)

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