Brand kurz vor Weihnachten: Familie  musste ihr Haus verlassen

Wurden in der Not nicht alleine gelassen: Cindy und Jens Bier aus Richelsdorf mussten ihr Fachwerkhaus wegen eines Schornsteinbrandes verlassen und bekamen mit Hilfe von Bürgern und Gemeinde innerhalb weniger Tage ein neues Zuhause. Fotos: Lischper

Richelsdorf. Als ihr Haus brannte, standen Cindy und Jens Bier und ihre Kinder Leonie (9) und Sarah (11) in Nachthemden auf der Straße und mussten hilflos zusehen.

In der Nacht von Donnerstag, 18. Dezember, auf Freitag mussten sie ihr Fachwerkhaus an der Kupferstraße in Richelsdorf verlassen, weil sich dessen Lehmdecke durch den Schornstein so stark erhitzt hatte, dass es brannte. Das Ergebnis: Ein vorübergehend nicht bewohnbares Haus und eine obdachlose Familie - und das kurz vor Weihnachten.

Morgen, an Heiligabend, ist noch keine Woche vergangen. Doch dem Engagement vieler Bürger der umliegenden Dörfer und Gemeinden verdankt es die Familie, dass sie an Heiligabend in einer frisch gestrichenen Wohnung aufwacht, deren Einrichtung sich komplett aus Spenden zusammensetzt.

Es passierte gegen ein Uhr in der Nacht. Jens Bier wollte im Wohnzimmer den Fernseher ausschalten, um ins Bett zu gehen, als er einen Geruch wahrnahm. Er stellte fest, dass sich an einer Wand des Hauses die Tapete wellte, mit einem Messer versuchte er sie zu lösen. „Da kam mir auch schon der Putz entgegen und mit ihm ein Glutnest“, berichtet der 47-Jährige.

Von Anna Lischper 

Wie sich der Familienvater verhielt und wem es zu verdanken ist, dass die Biers nun ein neues Zuhause haben, lesen Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der HNA Rotenburg-Bebra.

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