Parteiloser Kandidat weit vorn

Bürgermeisterwahl in Bebra: Hassl und Hanf im Finale

Bebra. Zu einer Stichwahl zwischen Uwe Hassl (parteilos) und Volkmar Hanf (Gemeinsam für Bebra) kommt es am Sonntag, 22. September: Die beiden entschieden die erste Runde der Bürgermeister-Wahl in Bebra für sich.

Hassl lag mit 34,8 Prozent der Stimmen deutlich vor den drei anderen Kandidaten. Hanf hatte mit 23,6 Prozent nur 76 Stimmen mehr als Thorsten Bloß (CDU) mit 22,4 Prozent, der Kandidat der stärksten Fraktion im Stadtparlament. SPD-Kandidatin Christina Kindler vereinigte 19,2 Prozent der Stimmen auf sich.

Das vorläufige Endergebnis stand um 18.55 Uhr fest, nachdem auch der letzte Stimmbezirk, Breitenbach, in die Zählung eingeflossen war. Schon nach Auszählung des ersten Stimmbezirks Lüdersdorf, dessen Ergebnis bereits um 18.08 auf der Leinwand im Rathaus gezeigt wurde, lag Hassl deutlich vorn, und das änderte sich in der Tendenz nicht mehr. Spannend wurde es dann beim Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Hanf und Bloß.

Bürgermeisterwahl in Bebra

Bürgermeisterwahl in Bebra
Bürgermeisterwahl in Bebra © Achim Meyer
Bürgermeisterwahl in Bebra
Bürgermeisterwahl in Bebra © Achim Meyer
Bürgermeisterwahl in Bebra
Bürgermeisterwahl in Bebra © Achim Meyer
Bürgermeisterwahl in Bebra
Bürgermeisterwahl in Bebra © Achim Meyer
Bürgermeisterwahl in Bebra
Bürgermeisterwahl in Bebra © Achim Meyer
Bürgermeisterwahl in Bebra
Bürgermeisterwahl in Bebra © Achim Meyer
Bürgermeisterwahl in Bebra
Bürgermeisterwahl in Bebra © Achim Meyer
Bürgermeisterwahl in Bebra
Bürgermeisterwahl in Bebra © Achim Meyer
Bürgermeisterwahl in Bebra
Bürgermeisterwahl in Bebra © Achim Meyer
Bürgermeisterwahl in Bebra
Bürgermeisterwahl in Bebra © Achim Meyer
Bürgermeisterwahl in Bebra
Bürgermeisterwahl in Bebra © Achim Meyer
Bürgermeisterwahl in Bebra
Bürgermeisterwahl in Bebra © Achim Meyer
Bürgermeisterwahl in Bebra
Bürgermeisterwahl in Bebra © Achim Meyer
Bürgermeisterwahl in Bebra
Bürgermeisterwahl in Bebra © Achim Meyer

„Jetzt wünsche ich mir, dass es auch klappt“, sagte Uwe Hassl, der eindeutige Wahlgewinner der ersten Runde. Er hätte nicht gedacht, dass die Parteien so abgestraft würden, erklärte der freudig überraschte Rechtsanwalt, der sich eher auf Platz zwei gesehen hatte. Auch Volkmar Hanf sieht es als Zeichen, dass die Kandidaten der großen Parteien das Nachsehen hatten. „Die Wähler wollen Leute, die Akzente setzen, ohne ein Parteibuch zu haben“, sagte er.

Dass es eng werden würde, damit habe er gerechnet, erklärte Thorsten Bloß. Doch ein so klares Ergebnis für Hassl habe ihn überrascht. Politik werde aber im Stadtparlament gemacht, wo keiner der beiden eine Hausmacht habe. Christina Kindler sagte, es sei ein fairer Wahlkampf gewesen. Sie werde weiter Politik zum Wohle der Bürger machen.

Von Gudrun Schankweiler-Ziermann

Rubriklistenbild: © Achim Meyer

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