Schlammschlacht am ersten Anreisetag in Breitenbach/H.

Burg Herzberg Festival: Hippies trotzen dem Regen

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Seine Gitarre mitgebracht hat dieser Besucher, der sich am Herzberg nur Helmine Butterblume nennt.

Breitenbach/H. Dauerregen und kaum mehr als 15 Grad: Der erste Anreisetag beim Burg Herzberg Festival in Breitenbach am Herzberg war ziemlich verregnet. 

Den hart gesottenen Fans des Hippie-Festivals, das seit 1968 stattfindet und zu dem wieder tausende Besucher erwartet werden, konnte die Schlammschlacht die gute Laune aber nicht verderben. Das offizielle Programm mit mehreren Bühnen und Lesezelt beginnt am Donnerstag. Mit dabei ist unter anderem Musiklegende Patti Smith.

Die einen tragen Gummistiefel zum Regenponcho, die anderen gehen lieber gleich barfuß durch den Schlamm. Die gute Laune kann der Dauerregen den ersten Besuchern des Burg Herzberg Festivals in Breitenbach am Herzberg nicht verderben. Alle sind entspannt, optimistisch und gut gelaunt wie immer. „Fools on the Hill“ lautet das Motto des beliebten Hippie-Festivals in diesem Jahr. 

Wegen des angekündigten schlechten Wetters hatten die Veranstalter zwar online darum gebeten, später anzureisen. Trotzdem nutzen zahlreiche Festivalfans wie üblich die Gelegenheit, schon zwei Tage vor Beginn des eigentlichen Programms ihr Quartier zu beziehen. An der Einfahrt zu den Zelt- und Campingplätzen bildet sich eine lange Schlange, alle warten geduldig, um ans Ziel zu kommen.

Freak City wird der Bereich oberhalb der Festival-Wiese genannt. Durch den Schlamm pflügen sich Traktoren, wer stecken bleibt, bekommt Hilfe.

Am Hof Huhnstadt, direkt an der Bundesstraße 62, ist seit dem Morgen Axel Kowert damit beschäftigt, die anreisenden Festivalbesucher zu den offiziellen Parkplätzen weiterzuleiten. „Ich versuche es jedenfalls“, sagt er schmunzelnd. Der Mann mit dem grünen Regenschirm gehört zu einer externen Firma und ist zum dritten Mal dabei. 

Hippies der ersten Stunde 

Zu den Hippies der ersten Stunde gehört Georg Dusenberg. Mit seinem geschmückten Traktor fährt er auch einen Besucher, der sich als Helmine Butterblume aus Siegen vorstellt, hoch zur Freak City. „Das ist hier mein Hippiename“, erklärt der Fahrgast lachend. Helmine ist eigentlich Elektroinstallateur, auf dem Herzberg-Festival möchte er Musik machen. 

Seine 24 Jahre alte Gitarre zieren zahlreiche bunte Aufkleber, sein Parka ist ebenso durchnässt wie der Rest seines Gepäcks. Voller Vorfreude ist er trotzdem, als er fröhlich pfeifend hinten auf dem Traktor von „Graf Schorsch“ steht. „Das ist alle Jahre wieder ein schönes Gemeinschaftsgefühl, wie Weihnachten“, versucht er den Reiz des schon seit 1968 stattfindenden Festivals zu beschreiben.

Den kompletten Text lesen Sie am Mittwoch in der gedruckten Zeitung und im ePaper.

Burg Herzberg Festival 2017: Die ersten Hippies sind da

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