Celtic Ellis begeistern mit ihrer Show „Light of Life“

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Mit bedrohlichem Donnern: Der König der Dunkelheit (Tassilo Heinrich) mit seinem Gefolge triumphiert. 

Weiterode. Die Geschichte, und das ist das wunderbare, erzählt sich ganz ohne Worte - nur durch Licht, Musik und vor allem: durch Tänze.

Das Musical „Light of Life“, an dem die Weiteröder Steptanzgruppe Celtic Ellis zwei Jahre gearbeitet hatte, feierte am Samstag Premiere und berührte und begeisterte ein großes Publikum im ausverkauften Ellis Saal. Am Sonntag gab es eine weitere Vorstellung.

Es ist eine von Stimmungen geprägte Geschichte: von Lebensfreude, von lebensfroher Leichtigkeit, von bedrohlicher Angst, von Zorn und Wut, von Erleichterung - all das zum Ausduck gebracht durch Musik und irische Tänze. Die Handlung: Die Elfen des irischen Zauberwalds bewahren für die Menschen das glück-bringende Licht auf, bis die Kobolde und deren König es stehlen. Ein einzelner Mensch kämpft gemeinsam mit den Elfen um die Rückeroberung des Lichts.

Das Licht spielt eine große Rolle in der Inszenierung, nicht nur im Namen, und wird wirksam zum Einsatz gebracht, um die Kulisse in die verschiedenen Stimmungen zu tauchen: Mal tanzen dort die Elfen in strahlendem Weiß, mal die Kobolde in düsteren Rot- und Grüntönen. In den Händen halten mal die Elfen, mal die Kobolde, leuchtende Stäbe.

Bebra: Musical "Light of Life"

Tänze auf weichen Schühchen, den sogenannten Soft-shoes, bringen die Leichtigkeit der Elfenwelt zum Ausdruck. Tänze auf den klackernden Steptanzschuhen, den Hardshoes, spiegeln das Lebensglück der Menschen wieder oder erzeugen, an anderer Stelle, bedrohliches Donnern - etwa wenn Tänzer Tassilo Heinrich, Darsteller des Königs der Dunkelheit, die Bühne betritt und der Menschenwelt mit bitterbösem Blick Angst einflößt.

Prägend für die Aufführung ist die Anwesenheit einer achtköpfigen Musikgruppe, die den überwiegenden Teil der Musik spielt, auf Harfe, Gitarre, Geige und anderen Instrumenten. Durch sie entsteht die besonders intime Atmosphäre.

Stefanie Gunkel, die das Stück mit den über 30 Tänzerinnen und Tänzern erarbeitet hat, verfolgt das Geschehen von der ersten Reihe aus und tanzt von dort aus im Geist jeden der zigtausend Schritte mit, von denen jeder einzelne immer wieder geprobt und geübt wurde. Am Schluss fließen Tränen auf der Bühne, als die Beteiligten sich gegenseitig für das Gelingen dieses großartigen Projekts danken.

Tanz der Menschen: Sie sind traurig, weil das Licht gestohlen wurde. Mit den Elfen kämpfen sie um die Rückeroberung.

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