Veranstaltungen am Freitag und Sonntag

Festprogramm zum Jubiläum: Cornberg feiert sein Kloster

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So schön sah das Kloster Cornberg nicht immer aus. Zwischenzeitlich war es zur Ruine verkommen, doch vor 25 Jahren wurde die Sanierung abgeschlossen. Das wird nun gefeiert – unter anderem mit einer Sonderausstellung über Kostümgeschichte.

Im Mittelpunkt sollen die Leute stehen, die das Kloster wieder mit Leben gefüllt haben: Cornberg feiert mit einem Festprogramm gleich mehrere Jubiläen rund um die einstige Ruine. 

Geburtstag in Cornberg: Das einst zur Ruine verkommene Kloster wurde in den 90er-Jahren umfassend saniert – die Arbeiten wurden 1994 abgeschlossen. Ebenso feiert das Sandsteinmuseum 25-jähriges Bestehen und der Heimat- und Verkehrsverein, der wesentlich zur Revitalisierung beitrug, 50-jähriges. Aus diesem Anlass gibt es am Freitag, 5. Juli, und am Sonntag, 7. Juli, ein Festprogramm.

„Es macht uns stolz, dass wir das Kloster haben und damals retten konnten. Im Mittelpunkt sollen am Wochenende die Leute stehen, die das Kloster wieder mit Leben gefüllt haben“, sagt Bürgermeister Achim Großkurth. Das sind in erster Linie der Heimat- und Verkehrsverein und der Kulturverein. Die Festrede hält Walter Butchereit, der zur Zeit der Revitalisierung Bürgermeister war.

Das ist das Programm am Freitag

Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister Großkurth stehen Butchereits Festrede sowie verschiedene Grußworte an – auch der bei der Revitalisierung zuständige Architekt wird da sein. Die Aktivitäten im Kloster Cornberg der vergangenen 25 Jahre stellen für den Kulturverein Regina Panitz-Itter und für den Heimat- und Verkehrsverein Renate Simon vor. Außerdem gibt es einen Imbiss.

Ab 20 Uhr wird zur kostenlosen Musik-Comedy-Show „Petticoat und Pomade“ eingeladen. Dort gibt es Musik aus den 60er-Jahren zu hören.

Das ist das Programm am Sonntag

Um 10 Uhr wird die Sonderausstellung „Momente der Kostümgeschichte“ der Rockensüßerin Sabine Zieseniss eröffnet. Sie ist Diplomingenieurin für Bekleidungstechnik und erläutert zu Beginn, was die Gäste zu sehen bekommen. Sie präsentiert Bekleidung im Zeitrahmen um 1230 und spätmittelalterliche Bekleidung im Zeitfenster um 1415 für Damen und Herren. 

Bekleidung aus vergangenen Jahrhunderten: Am Sonntag wird die Sonderausstellung "Momente der Kostümgeschichte" eröffnet. 

Außerdem werden Rüstungs- und Ausrüstungsteile wie Gambeson, Kettenhemd, Kettenhaube, Waffenrock und Schwerter der jeweiligen Zeit sowie eine spätmittelalterliche Plattenrüstung gezeigt. Eine Fotopräsentation über frühmittelalterliche Gewandungen um 913 soll die Unterschiede in einer dritten Bekleidungsepoche verdeutlichen.

Ab 14 Uhr hält Gästeführer Helmut Reker einen bebilderten Vortrag zur wechselvollen Geschichte und Revitalierung des Klosters Cornberg. Es wurde um 1296 erbaut, erlebte auch Zeiten als Vogtei und Domäne. Dann werden die neuen Wanderwegprospekte des Heimat- und Verkehrsvereins von Reker und Christian Engelmann vorgestellt.

Ab 16 Uhr lädt Engelmann zu einer Premiere ein: einen Ortsrundgang durch die Siedlung Cornberg mit Erläuterungen zur Gründung der „Neuen Stadt Cornberg“ vor rund 80 Jahren. Cornberg ist die einzige Neuansiedlung seit dem 30-jährigen Krieg im Altkreis Rotenburg und wurde als Bergbauarbeitersiedlung für über 4000 Einwohner geplant. Die historischen Vorstellungen, Bezüge und Entwicklungen sowie baulichen Besonderheiten werden an verschiedenen Stationen gezeigt.

Ab 11 Uhr öffnen die Vereinsmitglieder das Sandsteinmuseum Cornberg – zur Feier des Tages bei freiem Eintritt. Außerdem präsentieren sie die Bilderausstellung „25 Jahre Sandsteinmuseum“. Für Kinder gibt es den Fragebogen zur Museums-Rallye, mit dem zum Jahresende an einer Preisverleihung teilgenommen werden kann.

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