Trauer in Cornberg um Altbürgermeister Heinz Moch

Heinz Moch

Rockensüß. Cornbergs Altbürgermeister Heinz Moch ist tot. Er starb bereits am Donnerstagabend im Alter von 91 Jahren.

Er hatte sich jahrzehntelang ehrenamtlich und beruflich für seine Heimatgemeinde Cornberg eingesetzt. Das wurde zum Beispiel mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen und mit dem Paul-Dierichs-Preis der HNA gewürdigt. Seine Leidenschaft galt der Heimatgeschichte. Maßgeblich war er zum Beispiel an der Erarbeitung der Cornberger Chronik beteiligt, die in diesem Jahr erschienen ist. Auch die Geschichte des Klosters und von Schloss Rittershain hat er erforscht.

Heinz Moch wurde 1924 in Breslau geboren und begann im Alter von 14 Jahren eine Ausbildung in einer Gemeindeverwaltung. Mit 18 Jahren wurde er Soldat. 1948 kam er aus der Kriegsgefangenschaft nach Rockensüß, wo seine Familie inzwischen lebte.

1951 wurde er Verwaltungsangestellter in Cornberg, wurde 1971 Staatsbeauftragter für die neue Großgemeinde Cornberg und anschließend zum Bürgermeister gewählt. Im Amt blieb er bis zu Beginn seines Ruhestands 1987. Arbeit nannte er das nicht: „Mein Beruf war mein Hobby“, sagte er anlässlich seines 90. Geburtstags im vergangenen Jahr.

„Wir verlieren in ihm einen angesehenen Repräsentanten und einen verdienten und bedeutenden Bürger“, würdigen die Gemeindegremien den verstorbenen ersten Bürgermeister der Großgemeinde. Für sein verdienstvolles Wirken schuldeten ihm die Cornberger großen Dank, heißt es im Nachruf von Gemeindevertretung, Gemeindevorstand und der Ortsbeiräte.

Heinz Moch war zudem in vielen Vereinen engagiert, hatte die Freiwillige Feuerwehr und den Heimat- und Verkehrsverein mitbegründet. Auch für unsere Zeitung war der Altbürgermeister jahrzehntelang tätig.

Er hinterlässt seine Frau Helga, zwei Töchter mit Partnern sowie eine Enkelin und eine Urenkelin.

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