Neuzugänge für 2017 stehen bereit

Viel Lob für die Jugendarbeit: Feuerwehr Cornberg verbucht Zuwachs

Sie wurden ausgezeichnet: Der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Heinz Kuhnsch (links), Gemeindebrandinspektor Stefan Bender (2. von links) und Bürgermeister Achim Großkurth (rechts) mit den Geehrten und Beförderten. Foto: Ernst

Cornberg. Die Feuerwehr der Gemeinde Cornberg blickt auf ein ruhiges Jahr zurück. Bei ihrer Jahreshauptversammlung im Dorfgemeinschaftshaus Königswald ließ Gemeindebrandinspektor Stefan Bender das vergangene Jahr Revue passieren.

Derzeit umfasst die Truppenstärke der Gemeinde 57 aktive Feuerwehrleute. Das ist ein Plus von fünf Feuerwehrleuten im Vergleich zum Vorjahr. Solch ein Zuwachs sei besonders erfreulich, da die Gemeinde nicht sehr groß sei. Gerade in den letzten Jahren haben Vereine zunehmend mit schwachen Mitgliederzahlen oder fehlendem Nachwuchs zu kämpfen. In der Gemeinde Cornberg konnte ein Kamerad aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung übernommen werden.

Besonders die Arbeit der Jugendfeuerwehr unter der Leitung von Gemeindejugendwart Matthias Hollstein fand viel Lob und Anerkennung. In Zusammenarbeit mit seinen Jugendwarten Lukas Knoch, Jonas Volkenant und Tim Reker konnten sie den Weggang des langjährigen und verdienten Jugendwartes Oliver Reker gut kompensieren.

Denn nur durch weitere gute Jugendarbeit können Feuerwehren auf lange Sicht bestehen: „Was hier geleistet wird, ist hervorragend. Es ist wichtig, dass die Kinder am Ball bleiben und das geht nur durch gute Planung und interessante Aktionen“, erklärt Kreisbrandmeister Patrick Kniest. Deshalb bot die Jugendfeuerwehr den Kindern im vergangenen Sommer ein zweitägiges Zeltlager an, mit Ausflügen in die Leitstelle nach Hersfeld, einem Besuch im Kletterpark Braach und einer Nachtwanderung.

Für Patrick Kniest war die Jahreshauptversammlung schnell beendet, da sich während seiner Ansprache sein Melder bemerkbar machte – als Feuerwehrmann muss man eben immer einsatzbereit sein.

Vergleichsweise wenige Einsätze hatten seine Kollegen aus der Gemeinde Cornberg im Jahr 2016. Mit 36 Einsatzstunden für 46 Feuerwehrleute ähnelten die Einsatzzeiten den Zeiten aus den vergangenen Jahren. Doch wenige Einsatzstunden bedeuten keineswegs Untätigkeit: „Feuerwehrarbeit, das ist nicht nur die Einsatzzeit. Das ist auch Wartung, stetige Bereitschaft, Übungen und Lehrgänge“, mahnte Cornbergs Bürgermeister Achim Großkurth. Insgesamt sieben Feuerwehrkameraden haben Lehrgänge im vergangenen Jahr abgeschlossen. Für 2017 sind bereits 21 in Planung.

Welche Cornberger Feuerwehrkameraden befördert und welche geehrt wurden, erfahren Sie in der Dienstagausgabe und im E-Paper unserer Zeitung.

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