Start in neue Amtszeit

Cornbergs Bürgermeister Achim Großkurth vereidigt

Offiziell ernannt: Cornbergs Bürgermeister Achim Großkurth erhielt die Ernennungsurkunde für seine dritte Amtszeit von Erstem Beigeordneten Alfred Knoch, links. Zuvor hatte Großkurth den Amtseid bei Gemeindevertretungsvorsitzendem Achim Scholz, Mitte, abgelegt. Foto: sis

Cornberg. Cornbergs Bürgermeister Achim Großkurth hat am Donnerstag den Eid für seine dritte Amtsperiode abgelegt und die Ernennungsurkunde erhalten. Am 1. Dezember startet die neue Amtszeit.

Der formelle Akt war eher von Nachdenklichkeit und Sachlichkeit geprägt: Schließlich liegen keine leichten Zeiten vor der kleinen Gemeinde. „Ein Weiter so kann es für uns nicht geben“, sagte denn auch Gemeindevertretungsvorsitzender Achim Scholz. „Vor uns liegen große Aufgaben, wir haben immer noch keinen gültigen Haushalt 2014.“ Gerade deshalb sei es gut, einen erfahrenen Kapitän auf der Brücke zu wissen, der die Gemeinde durch die aktuellen Untiefen führen könne, ergänzte Erster Beigeordneter Alfred Knoch, der außerdem Großkurths Fähigkeiten bei der Personalführung lobte.

Achim Großkurth selbst griff noch einmal das Bild des Seefahrers auf: „Wenn die See rauer wird, funktioniert es nur, wenn alle zum Ruder greifen und in die selbe Richtung rudern.“ Er sei keiner, der alle paar Jahre eine neue Herausforderung suche, beschrieb sich Großkurth selbst. „Ich gehöre hierher.“ In Cornberg gebe es Probleme, da könne er nicht einfach gehen.

Eigentlich sei Cornberg eine zu kleine Gemeinde, um sich refinanzieren zu können. Doch: „Wir waren froh, über lange Zeit unsere Angelegenheiten eigenständig entscheiden zu können.“ Großkurth erinnerte an die Dorferneuerung in allen drei Ortsteilen, die die Kommune 1,5 Millionen Euro gekostet hat. „Das waren aber keine Phantastereien, sondern wir haben das gemacht, um unseren Bürgern eine gute Infrastruktur zu sichern.“

Der Bürgermeister nannte Projekte, die nun forciert werden müssten: den Ausbau der Kreisstraße 51, also der Ortsdurchfahrt von Königswald und den Ausbau der Bahnhofsstraße in Cornberg. Die Straße müsse saniert werden, so dass auch weiterhin die daran liegenden Betriebe mit Lastzügen angefahren werden können. „Sonst sind Arbeitsplätze gefährdet.“

Von Silke Schäfer-Marg

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