Verwaltungszweckverband Alheimer ist jetzt Arbeitgeber

Rotenburg/Alheim. Sie sind Pioniere im Landkreis: Die Stadt Rotenburg und die Gemeinde Alheim, die sich vor zwei Jahren zum Verwaltungszweckverband Alheimer (VZA) zusammengeschlossen haben und bereits in drei Arbeitsfeldern kooperieren, haben am Montag auch offiziell Personal abgegeben und dem VZA übertragen.

Dazu wurde in Rotenburg ein Personalüberleitungsvertrag unterschrieben. Insgesamt 20 Mitarbeiter haben nun den neuen Arbeitgeber VZA. 19 von ihnen sind damit ehemalige kommunale Bedienstete und behalten alle Rechten und Pflichten, erklärte Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald. Sollte der Zweckverband irgendwann aufgelöst werden, würden sie bei ihren Ursprungskommunen weiterbeschäfigt. Ein Mitarbeiter ist bereits direkt beim AVZ eingestellt worden.

Der Verwaltungszweckverband hat langfristig das Ziel, Personal- und Sachkosten einzusparen, ohne dabei die Dienstleistungen für die Bürger einzuschränken. Diese Zusammenarbeit von Rotenburg und Alheim wird vom Land Hessen finanziell unterstützt.

Zusammengelegt wurden bereits die Kassen, das Personalwesen und jetzt auch die Bauämter zu einem gemeinsamen Baumanagement. Die Standesämter sollen mittelfristig folgen. Die intensive Zusammenarbeit sei eine sinnvolle Alternative zu einer Fusion und lasse den beiden Kommunen ihre Identität, sagte Grunwald. 

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