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Ein Mensch der Geselligkeit: Martina Urbanski ist die neue Ortsvorsteherin von Cornberg

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Von: Carolin Eberth

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Setzt sich eifrig für Cornberg ein: Martina Urbanski ist die neue Ortsvorsteherin von Cornberg.
Setzt sich eifrig für Cornberg ein: Martina Urbanski ist die neue Ortsvorsteherin von Cornberg. © Carolin Eberth

Martina Urbanski ist die neue Ortsvorsteherin von Cornberg.

Cornberg – Fast jeder kennt Martina Urbanski (47) in Cornberg, denn ihr Name ist ganz fest verbunden mit dem ehemaligen Traditionswirtshaus „Cornberger Höhe“. Dort stand sie über 30 Jahre hinter dem Tresen und half am Abend und an den Wochenenden ihren Eltern in dessen Gaststätte aus.

Seit fast genau einem Jahr hat nun die „Cornberger Höhe“ geschlossen. Doch anstatt die Wochenenden und den Feierabend zu genießen, suchte sie sich ein neues Projekt. „Ich wollte im Ortsbeirat schnuppern“, sagt Martina Urbanski. Sie ließ sich also auf die Liste des Ortsbeirates schreiben und erhielt prompt die zweitmeisten Stimmen (222) nach Achim Scholz (317). Dieser wurde jedoch als Erster Beigeordneter gewählt, „weshalb ich plötzlich nachgerückt bin.“

Seit vergangenem Frühjahr ist Urbanski nun die Ortsvorsteherin von Cornberg und hat die ersten Aufgaben „eifrig umgesetzt“, wie Bürgermeisterin Katja Gonzalez Contreras berichtet.

So setzte sich die neue Ortsvorsteherin dafür ein, dass der Jugendraum im Feuerwehrhaus wieder hergerichtet wurde, sie strebt einige Verschönerungsarbeiten am Friedhof an und hat sich bereits mit Förderprogrammen auseinandergesetzt, bei denen sich der Ort bewerben kann. „Das war natürlich alles erst mal Neuland für mich. Aber ich kann ganz gut organisieren und deshalb bin ich zuversichtlich“, erzählt Martina Urbanski, die gelernte Industriekauffrau ist und seit 30 Jahren bei Brühl in Rotenburg arbeitet.

Doch ihr Organisationstalent hat noch einen weiteren Ursprung. Die 47-jährige Cornbergerin, die ursprünglich aus Dens stammt, liebt das Vereinsleben und engagiert sich auch dort seit vielen Jahren. Unter anderem ist sie seit 20 Jahren im Sportverein Cornberg tätig und hilft beim Fußballverein ihres Sohnes.

Martina Urbanski hat nicht nur einen 11-jährigen Sohn, sondern auch eine 11-jährige Tochter. Fragt man die Zwillingsmutter, was sie am liebsten in ihrer Freizeit macht, dann antwortet sie: „Zeit mit meinem Mann und meinen Kindern verbringen.“ Außerdem schwingt sie gerne Schneebesen und Kochlöffel, um köstliche Kuchen, Torten und Desserts zu zaubern. Für die Zukunft wünscht sie sich, dass im Dorf wieder mehr Leben einkehrt, Feste gefeiert werden und die Gemeinschaft weiter gestärkt wird.

Deshalb ist sie auch froh, dass das Kloster in Cornberg einen neuen Pächter gefunden hat und im Frühjahr eröffnen will. „Mir fehlt die Geselligkeit in dieser trüben Pandemiezeit. Deshalb hoffe ich, dass es bald wieder losgehen kann“, sagt Martina Urbanski. (Carolin Eberth)

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