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Geburtstag auf dem Eichhof: Milchkuh Agnes wird 20 Jahre alt

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Von: Jan-Christoph Eisenberg

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Geburtstagskind: Milchkuh Agnes mit ihren Betreuern Annika Kempf und Andreas Quack
Geburtstagskind: Milchkuh Agnes mit ihren Betreuern Annika Kempf und Andreas Quack auf der Weide des Landwirtschaftszentrums Eichhof. © Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen (LLH)/nh

Bad Hersfeld – Eine Milchkuh erreicht aktuell in Deutschland durchschnittlich ein Alter von fünf Jahren. Fünfzehn Jahre Lebensdauer kommen vor, sind aber selten. Am Landwirtschaftszentrum Eichhof des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen (LLH) wurde eine Milchkuh nun 20 Jahre alt – eine echte Besonderheit.

Zwanzigste Geburtstage werden am Eichhof normalerweise eher von Auszubildenden gefeiert, die hier die überbetriebliche Ausbildung im Bereich pflanzliche Erzeugung oder Tierhaltung absolvieren. Kürzlich wurde jedoch ein 20. Geburtstag begangen, der derzeit laut Mitteilung des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen (LLH) einzigartig in Hessen ist: Milchkuh Agnes erreichte dieses für ihre Art außergewöhnliche Alter.

Nach einem sehr aktiven „Berufsleben“ – die 100 000-Liter-Milch-Grenze wurde bereits vor Jahren überschritten – befindet sich das schwarzbunte Tier inzwischen im wohlverdienten Ruhestand.

Trotz des hohen Alters zeige sie sich als sehr typische mittelrahmige Kuh und sei der ganze Stolz des Betreuungsteams um Melkermeister Andreas Quack und Herdenmanagerin Annika Kempf. Ihren Lebensabend verbringe das Tier am liebsten auf der Weide neben dem Stall und habe dort auch einen schattigen Platz unter der Heuraufe bekommen.

Ein großer Dank und ganz besondere Glückwünsche des Landesbetriebs galten dem gesamten Team um Andreas Quack und Annika Kempf, das entscheidend dazu beigetragen habe, dass Kuh Agnes dieses astronomisch hohe Lebensalter erreicht hat.

„Wir werden jetzt sehen, wie es mit der Kuh weitergeht und ob wir sie im kommenden Winter auch noch auf dem Betrieb haben. Das lassen wir auf uns zukommen“, sind sich die beiden Verantwortlichen für den Kuhstall des Landwirtschaftszentrums einig.  red/jce

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