39 karitative Organisationen bekamen Geld aus dem PS-Los-Spendentopf der Sparkasse

Eine stolze Summe

Die Rechnung geht für alle auf: Mit den PS-Losen gewinnen die Sparer der Sparkasse Bad-Hersfeld und auch die gemeinnützigen Organisationen im Kreis. Foto: Hettenhausen

Bad Hersfeld. Nicht nur mit einem blumigen Frühlingsgruß, sondern auch mit einem erfreulichen Geldumschlag gingen am Dienstagabend zahlreiche Vertreter von karitativen Organisationen des Kreises nach einer Feierstunde in der Sparkassen-Hauptstelle in der Dudenstraße nach Hause.

Aus dem Topf des PS-Los-Sparens hatte die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg die Aktivitäten von 39 aktiven Organisationen belohnt und damit die enorme Arbeit von vielen Ehrenamtlichen gewürdigt. Dank der vielen treuen Kunden der Bank, die am PS-Los-Sparen im vergangenen Jahr teilgenommen haben, stand ein Spendenvolumen von rund 200 000 Euro zur Verfügung.

Davon wurden nun 34 400 Euro für karitative Zwecke bestimmt. Weitere Finanzspritzen erhalten unter dem Motto „Unsere Sparkasse hilft“ zum Beispiel auch die Schüler der Mittelstufenschulen für ihre Klassenfahrten, Sport- und Musikvereine, Kindergärten und Heimatvereine.

Ein Los kostet sechs Euro. Davon werden 4,80 Euro gespart und 1,20 Euro für die Auslosung zur Verfügung gestellt. Monatlich nehmen über 80 000 Lose an den Ziehungen teil. Als Hauptgewinn gibt es 100 000 Euro, bei Sonderauslosungen werden auch im Kreisgebiet immer wieder Autos gewonnen. Da sich die Verantwortlichen der Sparkasse jährlich die Fragen stellen, wen sie mit wie viel unterstützen, baten sie die Organisationen zum ersten Mal um eine Bewerbung. „Wir wollten genauer nachfragen und uns so über die Vorhaben und Ideen informieren“, erklärte Reinhard Faulstich in seiner Begrüßung. Sehr ausführliche Beschreibungen und gute Bilder seien daraufhin eingegangen, die dokumentieren, „wo der Schuh drückt“.

3000 Euro für „saftig“

Den höchsten Betrag von 3000 Euro bekam das Projekt „saftig“ des Zweckverbandes für Diakonie. Mit einer mobilen, alkoholfreien Cocktailbar sind Jugendliche für Jugendliche zur Alkoholprävention unterwegs und üben damit eine positive Vorbildfunktion aus.

Beispielhaft für alle innovativen Ideen, selbstlos dort zu helfen, wo Nächstenliebe gebraucht wird, stellte Birgit Berger vom Ökumenischen Hospizverein Bad Hersfeld das Förderprojekt „Hospiz macht Schule“ vor.

Danach erhielten die Anwesenden von den Sparkassen-Mitarbeitern Wolfgang Kurth, Mike Rimbach, Alfons Retting und Regina Claus-Pankow bunte Primeln und das Geld. Freudestrahlend konnte so der zum Abschluss der Veranstaltung gereichte Imbiss genossen werden. (het)

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