Wie bei einem Mosaik

Prof. Dr. Ulrich Wagner ist neuer Chefarzt für Pneumologie am Rotenburger HKZ

Neuer Mann: Prof. Dr. Ulrich Wagner ist seit Jahresbeginn Chefarzt für Pneumologie am HKZ in Rotenburg. Foto: Deppe

Hersfeld-Rotenburg. Das Klinikum Hersfeld-Rotenburg stellt sich weiter neu auf. Seit Jahresbeginn ist Prof. Dr. Ulrich Wagner Chefarzt der Pneumologie (Lungenheilkunde). Wir stellen ihn vor.

Die Person

Wagner stammt aus Wetzlar, wo er sein Abitur mit der Bestnote 1,0 ablegte. Studiert hat er an der Justus-Liebig-Universität in Gießen, die ebenso wie das HKZ Teil des neuen Uni-Klinik-Netzwerkes ist. Schon dort lernte er Friedrich Grimminger kennen, der die Zusammenarbeit heute koordiniert. Grimminger sei es auch gewesen, der den Wechsel des 59-Jährigen vom Klinikum in Bad Langensalza nach Rotenburg initiierte. „Die Anfrage hat mich sehr geehrt“, sagt Wagner, dessen Lebenslauf zwischen 1993 und 2010 zehn Facharztabschlüsse aufweist.

Seit Jahresbeginn wohnt er in einer Wohnung im HKZ, pendelt jedoch regelmäßig nach Gießen, wo er mit einem kleinen Stellenanteil am Uniklinikum beschäftigt ist und nach Wetzlar, wo seine Frau lebt. Ganz neu ist das HKZ in Rotenburg für ihn nicht. „Das kenne ich aus meinen Notarztdiensten.“ Diese Dienste will er auch an seinem neuen Standort übernehmen: „Das mache ich aus Leidenschaft.“

Im Fokus

„Wesentlicher Teil meiner Arbeit ist die Intensivmedizin bei akuten Problemen wie Embolien und Tumorbehandlungen“, sagt Wagner. Das Lungenleiden COPD nennt er eine „Volkskrankheit“.

Die Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen am HKZ und im Klinik-Netz ist für Wagner logisch. „Gerade Lunge und Herz liegen so nah beieinander, die Krankheitsmuster ergänzen sich, da müssen wir natürlich kooperieren“, sagt er und findet, dass „man Diagnosen und Behandlungen mit einem großen Mosaik vergleichen kann, zu dem jede Fachrichtung ein Steinchen beitragen kann.“

Im Klinikum

Seine Ziele für die Pneumologie am HKZ formuliert Wagner deutlich: „Wir müssen ein Team von 15, 16 Leuten aufstellen“, sagt er, „und das schaffen wir dank der universitären Anbindung.“ 100 Betten soll es zukünftig in seiner Klinik geben. Das Schlaflabor wird momentan umgebaut, modernisiert und in den kommenden Monaten mit elf Plätzen reaktiviert.

Wagner selbst will zukünftig auch vermehrt allergologisch bedingte Lungenkrankheiten behandeln – und auch dies fachrichtungsübergreifend. „Er meint: „Ich vereine das neue Konzept des Klinikums in meiner Person.“

Kontakt: Prof. Dr. Ulrich Wagner, Telefon: 06623/886501, Fax: 06623/886525 oder E-Mail: pneumologie@hkz-rotenburg.de

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