Einkaufen an der neuen B 27

Rewe in Unterhaun hat eröffnet – Restarbeiten folgen noch

Andrea Hensel, Rewe-Gebietsmanagerin Vertrie, Bürgermeister Harald Preßmann und Kaufmann Benjamin Albert stehen vor dem Rewe-Markt, an dem rote Ballons hängen.
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An neuem Standort: Der Rewe in Unterhaun ist nun am Rotenseer Weg zu finden. Zur Eröffnung gab es von Haunecks Bürgermeister Harald Preßmann (Mitte) für Kaufmann Benjamin Albert eine Konferenzmappe. Links im Bild Andrea Hensel, Rewe-Gebietsmanagerin Vertrieb.

Gut drei Jahre nach der Freigabe des letzten Streckenabschnitts der Haunecker Ortsumgehung ist nun auch der Rewe-Markt von Benjamin Albert an die neue B 27 umgezogen. Aufgrund der Corona-Pandemie ohne großes „Tamtam“, aber wie geplant ist der Markt am Donnerstag eröffnet worden.

Unterhaun – Der Rewe befindet sich nun am Rotenseer Weg, direkt an der Auf- und Abfahrt zur B 27. 100 Parkplätze stehen direkt vor dem Geschäft zur Verfügung. Die 35 weiteren Parkplätze in der Zufahrt können nun für das gegenüberliegende Bürgerhaus, die Schule und die Kita sowie von den Besuchern des Friedhofs genutzt werden. Als Abgrenzung zum benachbarten Friedhof wird laut Haunecks Bürgermeister Harald Preßmann in Kürze noch eine Holzwand errichtet. Einige weitere, kleinere Restarbeiten werden derzeit ebenfalls noch erledigt.

Die im Zuge der Neuansiedlung angekündigte Umgestaltung des Bereichs vor Schule, Kita und Bürgerhaus inklusive des kleinen Kreisels und der Bushaltestellen in der Nähe soll laut Preßmann dann im nächsten Jahr erfolgen beziehungsweise sobald der Förderbescheid vorliegt. Die von der Gemeinde zu finanzierenden Kosten waren zwar bereits im aktuellen Haushalt eingeplant, unter anderem coronabedingt hätten sich die Planungen jedoch etwas verzögert, so der Haunecker Rathauschef.

Rund 4,5 Millionen Euro sollte der Rewe-Neubau, der als „Green Building“ mit Holzverkleidung konzipiert wurde, kosten. Bauherr ist die Trio Bau Vermittlungsgesellschaft mbH aus Dortmund, Rewe ist wie am alten Standort lediglich Mieter in dem Gebäude. Auf insgesamt 1900 Quadratmetern Verkaufsfläche begrüßen Rewe-Kaufmann Benjamin Albert und seine 35 Mitarbeiter nun die Kunden. Davon machen 600 Quadratmeter die Fläche des Getränkemarkts aus, auf 100 Quadratmetern ist der Gerlach-Backshop untergebracht. Auch die Metzgerei Schott ist weiterhin im Unterhauner Rewe zu finden.

Gut zu tun hatten Albert und sein Team am Donnerstagmorgen schon kurz nach der Öffnung. Von einem spürbaren Rückgang der „durchfahrenden Kundschaft“ am alten Standort an der Hersfelder Straße hatte der Kaufmann beim symbolischen Spatenstich vor gut einem Jahr gesprochen.

Dass mit der Verlegung der Bundesstraße auch der Rewe-Markt von der alten an die neue B 27 umziehen soll, war eigentlich schon 2010 klar gewesen. Allerdings gestaltete sich vor allem die Standortsuche zunächst schwierig. Im November 2019 erfolgte schließlich der symbolische Spatenstich und fortan wuchs der Neubau, der sich etwas hinter einem hohen Wall versteckt, in die Höhe. Für die leer stehende Immobilie an der Hersfelder Straße gebe es bereits mehrere Interessenten und man führe Gespräche, so Harald Preßmann, der mit Blick auf die nahe Wohnbebauung aber betont: „Es muss halt passen.“ Auch dort ist Rewe noch Pächter. (Nadine Maaz)

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