Einsatz für Gewässerschutz: Initiativen vereinen sich gegen K+S

Zielitz/Dankmarshausen. Der Widerstand gegen den Kalibergbau und die einhergehenden Belastungen für die Umwelt wächst. In Zielitz (Sachsen-Anhalt) haben sich am Wochenende mehrere Bürgerinitiativen zu einem deutschen Dachverband „Bündnis für umweltverträglichen Kalibergbau“ vereint.

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An dem Treffen auf Schloss Heinrichhorst bei Magdeburg nahm auch Klaus Reinhardt, Vorsitzender der Bürgerinitiative „Für ein lebenswertes Werratal“, aus Dankmarshausen teil. Insgesamt waren acht Bürgerinitiativen aus Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen vertreten, die sich kritisch mit der Umweltverschmutzung durch den Kalibergbau auseinandersetzen. Auch Fachleute und Vertreter von Umweltverbänden waren dabei.

„Es wurde einmütig beschlossen, einen Dachverband zu bilden, um deutschlandweit und darüber hinaus die Kräfte zu bündeln, einen regelmäßigen Informationsaustausch zu garantieren und sich organisatorisch zu vernetzen“, berichtet Reinhardt.

Der Verband setzt sich für eine Abkehr vom versatzlosen Kalibergbau, den Grund-, Trink- und Oberflächenwasserschutz, den Rückbau der Kalihalden und die vollständige Lagerstättennutzung mittels moderner Verfahren ein. Dabei bauen die Initiativen auf die deutsche und europäische Rechtsprechung, sagt Reinhardt. (red/mcj)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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