Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehren trafen sich

Vor dem Einsatz steht die Ausbildung der Feuerwehrleute

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Die Führungskräfte der Feuerwehr im Landkreis Hersfeld-Rotenburg: Von links die Kreisbrandmeister Stefan Hertrampf und Karsten Kunz, der stellvertretende Kreisbrandinspektor Martin Orf, Kreisbrandinspektorin (KBI) Tanja Dittmar und der Leiter des Fachdienstes Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz, Dieter Pfaff.

Meckbach. Sie leisten freiwillig und ehrenamtlich professionelle Hilfe - die Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Das betonte der Ludwigsauer Bürgermeister Thomas Baumann in seiner Begrüßung der Führungskräfte der Feuerwehren aus dem ganzen Kreis zu ihrer Dienstversammlung, die diesmal in Meckbach stattfand.

Um Feuer löschen, bei Unfällen technische Hilfe leisten oder bei Unwettern helfen zu können, benötigen die Feuerwehrleute jedoch eine umfangreiche Ausbildung. Und die stand bei dieser Dienstversammlung thematisch im Mittelpunkt.

Das beginnt mit der Nachwuchsarbeit in den Kinder- und Jugendfeuerwehren, in denen neben feuerwehrtechnischem Grundwissen vor allem auch Spaß an der Sache und Gemeinschaftsgefühl vermittelt wird. „Fast alle Feuerwehrfrauen und -männer von heute hätten in der Jugendwehr angefangen, betonte Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar und lobte all diejenigen, die sich der schönen und fordernden Aufgabe der Nachwuchsarbeit widmen.

Besonders hob Dittmar jedoch die Feuerwehr-Ausbildung im Kreis hervor. Derzeit gebe es 48 aktive Kreisausbilder, die im Jahr 2015 325 Lehrgangsteilnehmer in vier Grundlehrgängen, fünf Sprechfunklehrgängen, zwei Atemschutzgeräteträgerlehrgängen, einem Maschinisten und zwei Truppführerlehrgängen ausgebildet hätten.

Derzeit formiere sich ein neues Kreisausbilder-Team, das sich um den Bereich technische Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen kümmern werde.

An der Landesfeuerwehrschule haben 248 Einsatzkräfte des Kreises Lehrgänge absolviert.

Die Kreisbrandinspektorin hob auch die gute Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen, vor allem mit dem Roten Kreuz hervor. So sei es möglich gewesen, vier 16-stündige Lehrgänge in erster Hilfe anzubieten.

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