Neue Namen an der Spitze

Emma, Hanna, Elias und Felix waren 2021 die beliebtesten Vornamen in Hersfeld-Rotenburg

In der Kreisstadt Bad Hersfeld werden alle Geburten im dortigen Klinikum beurkundet. Es ist mittlerweile das einzige Krankenhaus im Landkreis mit Geburtshilfestation, und zumindest ein Großteil der Schwangeren aus Hersfeld-Rotenburg entbindet dort.
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In der Kreisstadt Bad Hersfeld werden alle Geburten im dortigen Klinikum beurkundet. Es ist mittlerweile das einzige Krankenhaus im Landkreis mit Geburtshilfestation, und zumindest ein Großteil der Schwangeren aus Hersfeld-Rotenburg entbindet dort.

An der Spitze der beliebtesten Vornamen für die in der Kreisstadt Bad Hersfeld geborenen Kinder hat sich etwas getan: Sowohl bei den Mädchen- als auch bei den Jungennamen hat es Veränderungen gegeben, wie die aktuelle Statistik des Standesamts zeigt.

Hersfeld-Rotenburg - Emma und Hanna waren dieses Jahr die am häufigsten vergebenen Mädchennamen, jeweils acht Neugeborene bekamen diese Namen. Gefolgt von Mathilda (7) sowie Ella, Emilia und Mia (6).

Im vergangenen Jahr war im gleichen Zeitraum, zwischen 1. Januar und 28. Dezember, Mila der beliebteste Mädchenname gewesen vor Amelie und Emma sowie Ella und Lina. 2019 hatte Mia Rang eins belegt, dahinter folgten Emma und Lilli sowie Anna, Lina und Sophia.

Bei den am häufigsten vergebenen Jungennamen gibt es laut der vom Bad Hersfelder Standesbeamten Matthias Heyer geführten Liste ebenfalls neue Spitzenreiter.

Ganz oben steht Elias, der zehn Mal ausgewählt wurde. Neun in der Kreisstadt geborene Jungen heißen nun Felix, jeweils sieben Ben, Leo, Liam und Max.

2020 war Paul noch der populärste Jungenname gewesen, gefolgt von Finn und Matteo sowie Theo. Ein Jahr zuvor, 2019, hatte ebenfalls Paul ganz oben auf der Liste gestanden, dahinter folgten Noah sowie Finn, Hannes und Leonard.

In der Kreisstadt Bad Hersfeld werden alle Geburten im dortigen Klinikum beurkundet. Es ist mittlerweile das einzige Krankenhaus im Landkreis mit Geburtshilfestation, und zumindest ein Großteil der Schwangeren aus Hersfeld-Rotenburg entbindet dort.

828 Neugeborene hatte Matthias Heyer zum Stichtag 28. Dezember 2021 verzeichnet. Einen Tag später waren es dann bereits 831, davon 422 Jungen (53 Prozent) und 389 Mädchen (47 Prozent).

Die am häufigsten vergebenen Vornamen haben somit zwar nur eine geringe statistische Aussagekraft, spiegeln den deutschlandweiten Trend aber oft gut wieder. Auch ändert sich in den Top Ten meist nur wenig – ein bisschen Bewegung gibt es aber eben doch, wie der Blick auf die vergangenen drei Jahre zeigt. Foto: Natascha Terjung/Archiv

Von Nadine Meier-Maaz

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