Touristische Entwicklung: Geld aus dem Leader-Topf für Machbarkeitsstudie

Europa zahlt für Seen

Land unter: Dieses Foto schickte uns HNA-Leser Bernd Leßmöllmann aus Breitenbach. Es zeigt eine Bank am Breitenbacher See, zu der das Hochwasser den Weg versperrte. Foto: Leßmöllmann/nh

BEBRA/Breitenbach. Bei dem Schmuddelwetter verschwendet man keinen Gedanken an Badefreuden. Dennoch befasst man sich damit im Bebraer Rathaus. Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt hat am Mittwoch den Leader-Förderbescheid „Machbarkeitsstudie Breitenbacher Seen“ an Bürgermeister Horst Groß übergeben.

Die Stadt Bebra will gemeinsam mit lokalen und regionalen Akteuren die Breitenbacher Seen touristisch weiterentwickeln und erhält dafür aus dem Leader-Topf 9999 Euro. Um den aktuellen Bedürfnissen zu entsprechen und das Projekt in die touristische Gesamtstrategie des Mittleren Fuldatales einzubinden, sei es notwendig, ein Entwicklungskonzept zu erarbeiten, teilte Stefan Knoche von der Stadtentwicklung Bebra mit.

Bezahlbare Ideen

Das geplante Werkstattverfahren bindet dabei alle regionalen und überregionalen Partner ein. Ein Leitfaden für die Projekte und die Festlegung weiterer Handlungsschritte sollen helfen, die Ideen umzusetzen. „Dies hört sich zunächst alles ziemlich theoretisch an“, betonte Knoche, „Ziel ist es, unter Beteiligung aller am See interessierten Gruppen umsetzungsfähige und bezahlbare Ideen zu erarbeiten, die in den kommenden Jahren realisiert werden sollen. Damit können wir die Attraktivität der Breitenbacher Seen deutlich steigern.“

Nach Abschluss dieser ersten Phase sollten möglichst weitere Fördertöpfe angezapft werden, erklärte Knoche. Die Breitenbacher Seen, die größte Seenfläche in der Region, seien sicherlich ein Kleinod, das künftig seine Strahlkraft auf die gesamte Region werfen könne.

Bis 2013 Entwicklungsgebiet

Die Region Hersfeld-Rotenburg ist von 2007 bis 2013 als Entwicklungsgebiet der EU anerkannt. In dieser Zeit stehen 1,7 Millionen Euro zur Projektentwicklung und -umsetzung in der Region zur Verfügung. Im regionalen Entwicklungskonzept sind die Ziele für die Region festgehalten. Dabei ist ein Ziel, die Verbesserung und Entwicklung der landtouristischen Angebote und die Nutzung sowie der Ausbau vorhandener Ressourcen. (red)

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