Fachbüro soll Radweg zwischen Hönebach und Ronshausen planen

Hönebach/Ronshausen. Bislang ist die Benutzung des Radweges zwischen Hönebach und Ronshausen eine gefährliche Sache - zumindest auf den 300 Metern, auf denen die Radler gezwungen sind, die Straße zu benutzen.

Die Gefahrenstelle ist seit vielen Jahren Thema. Ziel ist auch eine gute Radwegeverbindung zwischen Fuldatal und Werratal.

Jetzt wurden erste Nägel mit Köpfen gemacht. Der Wildecker Gemeindevorstand hat zugestimmt, ein Fachbüro zu beauftragen, eine Machbarkeitsstudie zu erstellen. Das teilte Bürgermeister Alexander Wirth mit. Auch der Ronshäuser Gemeindevorstand hat grünes Licht für die Pläne gegeben.

Kosten gerecht verteilen

Die 300 Meter lange Strecke, um die es geht, liegt zu etwa 70 Prozent auf Wildecker Gebiet, zu etwa 30 Prozent auf dem Gebiet der Gemeinde Ronshausen. „Entsprechend werden auch die Kosten der Machbarkeitsstudie verteilt“, berichtete Wirth.

Zwischen Schienen und Straße

Das Fachbüro soll ausrechnen, wie viel ein Ausbau kosten würde und welche Fördermöglichkeiten es gibt. Die Fachleute sollen auch klären, wo genau der Radweg entlangführen könnte. Er soll zwischen Bahnschienen und Straße verlaufen. Beachtet werden muss dabei zum Beispiel, dass ein Mindestabstand zu den Schienen eingehalten wird. Geklärt werden muss auch, an welcher Stelle die Radler die Straße queren. In der Kurve ist das zu gefährlich.

„Erst wenn die Studie vorliegt, wird entschieden, ob die Pläne auch umgesetzt werden“, berichtete Wirth. (dup)

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