Wasserstand in Werra begünstigt Produktionsaufnahme

K+S fährt Werk Hattorf wieder hoch

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K+S nimmt die Produktion in Hattorf wieder auf.

Philippsthal. Die Zwangspause für die K+S-Mitarbeiter im Werratal ist beendet. Seit Mittwoch wird auch im Werk Hattorf wieder gearbeitet.

Das bestätigt K+S-Pressesprecher Michael Wudonig auf Anfrage unserer Zeitung. Rund 1200 Kumpel sind davon betroffen.

K+S hatte zum 1. Dezember die Produktion an der Werra vorübergehend ausgesetzt, weil die Versenkerlaubnis für salzhaltige Laugenabwässer zum 30. November ausgelaufen war. Dem Kasseler Düngemittelkonzern blieb daher als einziger Entsorgungsweg die Einleitung in die Werra.

„Die Werra hat nach den Niederschlägen der vergangenen Tage eine ordentliche Wasserführung und auch die Wetterprognosen für die nächsten Tage lassen auf genug Wasser hoffen“, erklärte Wudonig. Gleichwohl fahre man im Verbundwerk Werra weiter auf Sicht, auch wenn der Betrieb für die nächsten Tage gesichert sei und alle Kumpel wieder arbeiten.

Wudonig zeigte sich optimistisch, dass das Regierungspräsidium in Kassel noch vor Weihnachten die erhoffte Übergangsgenehmigung zur Versenkung erteilen könnte. In diesem Fall könnte K+S im Werratal sofort wieder Abwässer in den Untergrund versenken und die Produktion wäre vorerst gesichert. (kai)

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