Rekruten des Rotenburger Feldjägerbataillons 251 wurden feierlich vereidigt

Feldjäger bleiben bis 2015

Feierliche Vereidigung: Im neuen Bürgersaal am Bahnhof verpflichteten sich 25 Rekruten der 6. Kompanie des Rotenburger Feldjägerbataillons 251, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen. Foto: Steinbach

Rotenburg. Die Ausbildungskompanie der Feldjäger bleibt auf jeden Fall so lange in Rotenburg, bis der Bundeswehr-Standort in der Alheimer-Kaserne geschlossen wird. Das versicherte der Kommandeur des Feldjägerbataillons 251, Oberstleutnant Michael Flüchter, während der jüngsten Rekrutenvereidigung.

Demnach bleiben auch die Feldjäger, die gemeinsam mit den Fernmeldern die Al-heimer-Kaserne nutzen, wahrscheinlich noch bis 2015 in Rotenburg stationiert.

Nach dreimonatiger Grundausbildung wurden 25 Rekruten der Feldjäger, sozusagen die Polizei der Bundeswehr, feierlich vereidigt. Im neuen Bürgersaal am Bahnhof verfolgten auch viele Angehörige der jungen Männer und Frauen die Zeremonie. „Die erste Beförderung, die machen wir mit den Angehörigen zusammen, sagte Flüchter.

Die Ausbildung sei heute eine große Herausforderung, erklärte der Bataillonskommandeur. Auch die Feldjäger der Bundeswehr würden öfter zu internationalen Einsätzen befohlen. „Der Einsatz ist der höchste Auftrag, den wir zu leisten haben“, sagte Flüchter. Darauf werde die Bundeswehr derzeit ausgerichtet.

Auch Rotenburgs neuer Bürgermeister Christian Grunwald (CDU), der erstmals als Verwaltungschef zu den Soldaten und ihren Angehörigen sprach, wies auf die wachsende Bedeutung der internationalen Einsätze hin. Die Mitwirkung der Bundeswehr an der Lösung von Konflikten werde nicht nur gewünscht, sondern erwartet. Deshalb seien bestmögliche Ausbildung, hervorragende Ausrüstung und „unser aller Unterstützung“ für die Soldaten nötig.

Grunwald, der selbst nicht als Soldat gedient hat, bekannte sich zur Bundeswehr und versicherte den Soldaten, dass sie in Rotenburg stets willkommen seien.

Gemeinsam mit dem Kommandeur beglückwünschte Grunwald nach der Zeremonie jeden jungen Soldaten persönlich zur Vereidigung. Flüchter dankte auch dem Kompaniechef, Hauptmann Maik Kratzius, und den Ausbildern der 6. Kompanie für ihre Arbeit: „Unsere Ausbilder sind die besten des Bataillons.“

Unter den Gästen der feierlichen Zeremonie war auch der stellvertretende Kommandeur des ebenfalls in der Al-heimer-Kaserne stationierten Führungsunterstützungsbataillons 286, Oberstleutnant Raphael Lehmann.

Die Kaserne in Rotenburg soll nach dem Willen des Bundesverteidigungsministers geschlossen werden. Ab 2015 ist damit zu rechnen, dass die insgesamt 550 Soldaten endgültig abgezogen werden. Die genauen Schließungstermine sollen im April dieses Jahres feststehen. (ach)

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