100. Kuckucksmarkt lockte Besucher mit 60 Ständen am Wochenende nach Braach

Fest in der Region etabliert

Dekorativ: Gabriele und Detlef Menzner bieten beim Braacher Kuckucksmarkt Schmuck aus Edelholz und Naturmaterialien an.

Braach. Es ist eine Erfolgsgeschichte, die im Mai 1995 begann und deren Ende noch lange nicht in Sicht ist: Am Wochenende fand der Braacher Kuckucksmarkt zum einhundertsten Mal statt. Wie immer kamen zahlreiche Besucher und deckten sich an den knapp 60 Ständen mit regionalen Spezialitäten oder Kunsthandwerk ein.

Am Samstagabend wurde mit Rock- und Popmusik gefeiert, am Sonntag spielte das Eisenbahnblasorchester Bebra.

„Als vor 16 Jahren der erste Kuckucksmarkt veranstaltet wurde, haben viele Skeptiker nicht daran geglaubt, dass wir so etwas dauerhaft in Braach etablieren können“, sagt Hartmut Freitag, Vorsitzender des Marktvereins: „Die haben gesagt: Nach zwei, drei Mal ist Schluss.“ Doch es kam anders: Der Markt, der als Teil der Dorferneuerung ins Leben gerufen wurde, sei heute fest in der Region etabliert.

Der Vorsitzende freute sich über die positive Entwicklung, die der Kuckucksmarkt mitgemacht habe: So gebe es heute etwa doppelt so viele Stände wie bei der ersten Veranstaltung. Und auch in Zukunft wolle man sich weiterentwickeln. „Das geht nur dank unserer engagierten Mitglieder“, sagt Freitag.

Rotenburgs Bürgermeister Manfred Fehr erklärt, die Idee des Kuckucksmarktes habe sich als tragfähig erwiesen, „weil alle kräftig angepackt und sich engagiert haben.“ Fehr lobt die positive Signalwirkung der Veranstaltung: „Jeder Markttag ist Werbung für Braach, Rotenburg und die ganze Region.“

Auch Ortsvorsteher Claus Riemenschneider gratuliert den Mitgliedern des Kuckucksmarktvereins zum Jubiläum: „Was hier erreicht wurde, erfüllt uns alle mit Stolz.“ Drei langjährige Helfer sind für ihr Engagement geehrt worden: Hans Axt und Siegfried Brell vom Marktverein sowie Gerhard Klöpfel von der Stadt Rotenburg. (zdü)

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