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Firma Kirchner möchte Universalgebäude in Heinebach errichten mit Fitnessstudio, Dorfladen und Cafeteria

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Von: Carolin Eberth

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Über den Verkauf des Grundstücks im Gewerbegebiet Haischwiese in Heinebach wurde in der jüngsten  Gemeindevertretersitzung  diskutiert.
 Dies ist ein Archivbild, die Informationen auf dem Schild sind nicht mehr aktuell.
Über den Verkauf des Grundstücks im Gewerbegebiet Haischwiese in Heinebach wurde in der jüngsten Gemeindevertretersitzung diskutiert. Dies ist ein Archivbild, die Informationen auf dem Schild sind nicht mehr aktuell. © Clemens Herwig Archivbild

Über den Verkauf des Grundstücks im Gewerbegebiet Haischwiese in Heinebach wurde in der jüngsten Ausschusssitzung und in der nachfolgenden Gemeindevertretersitzung Alheim diskutiert.

Alheim – Hintergrund ist, dass vor einem Jahr beschlossen wurde, das 6000 Quadratmeter große Flurstück an die Firma Simons von der VTW Projektentwicklung GmbH zu verkaufen, damit dort eine Betriebserweiterung mit Tankstellenanlage und Verkaufshalle stattfinden kann. Doch dem entsprechenden Notartermin im August blieb Simons fern und meldete sich nicht mehr bei der Gemeinde. Daher hoben die Gemeindevertreter den Verkaufsbeschluss vor vier Wochen auf.

In der Dezember-Sitzung wurde mitgeteilt, dass die Firma Simons nun doch weiterhin Interesse am Kauf hat und 52 Euro pro Quadratmeter zahlen möchte. Auch die Firma Kirchner Solar Group aus Heinebach hat mitgeteilt, dass sie das Gelände, ebenfalls für 52 Euro pro Quadratmeter, gerne erwerben möchte.

Das Konzept von Kirchner sei durch Ökologie und Nachhaltigkeit geprägt, teilte Norbert Viereck (CDU), Vorsitzender des Bauausschusses, mit. Denn er habe sich vor der Sitzung mit Lars Kirchner ausgetauscht. „Kirchner plant auf dem Gelände ein Universalgebäude zu errichten, das in mehrere Parzellen aufgeteilt wird und in dem mehrere Ideen untergebracht werden sollen. Ein genauer Plan liegt aber noch nicht vor“, so Viereck.

Ein Teil des Gebäudes werde ein Hofladen sein, in der nicht üblichen Form, sondern in einer größeren Variante. „Das heißt, alle regionalen Anbieter sollen eine Zentrale für ihre Produkte bekommen und brauchen keine eigenen Hofläden mehr bei sich zu installieren.“

Neben diesem Baustein soll in dem Universalgebäude eine Art Cafeteria untergebracht werden, wo man aus diesen regionalen Produkten sich Menüs abholen oder vor Ort essen kann. „Die Küche soll so groß gebaut werden, dass auch für die Alheimer Kindergärten gekocht werden könnte“, sagte Viereck.

Die zweite Hälfte soll ein Sport- und Fitnessstudio werden, welches energietechnisch mit der Biogasanlage in Verbindung gebracht werden soll. Einen Betreiber gäbe es hierfür bereits. „Im Außengelände sollen E-Ladestationen und Schnellladestationen errichtet werden. Auch über den Bau einer Wasserstofftankstelle wird nachgedacht“, erzählte Viereck.

Die Gemeindevertreter und auch die Ausschussmitglieder waren sich einig, dass eine Abstimmung für einen Käufer noch zu früh sei. Das Konzept müsse zuerst von Kirchner selbst dem Parlament vorgestellt werden. Daher wurde der Punkt von der Tagesordnung genommen.

Auf Nachfrage unserer Zeitung wollte sich die Firma Kirchner zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht detaillierter zu ihrem Vorhaben äußern. (Carolin Eberth)

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